energate blickt zurück:
Das war das Energiejahr 2017

Das Jahr 2017 bei

Rund 5.500 Meldungen hat die energate-Redaktion im Jahr 2017 für Sie verfasst. Für unseren Jahresrückblick haben wir die Meldungen herausgesucht, die unsere Leser am meisten interessierten. Außerdem wirft unsere Redaktion einen Blick auf ihre persönlichen Highlights.

Insgesamt war das Jahr 2017 geprägt durch den fortschreitenden Umbau des Energiemarktes. Vor allem Nachrichten aus der sich stetig verändernden Unternehmenslandschaft bestimmten unsere Berichterstattung. Bekannte Unternehmen wie Care-Energy und Solarworld mussten 2017 Insolvenz anmelden. Zeitgleich geht der Umbau der großen Konzerne weiter, was die zahlreichen Spekulationen um Zusammenschlüsse und Verkäufe belegen und schließlich auch in einem ersten großen Kaufangebot - von Fortum an Uniper - mündete.

Zugleich veranschaulicht der Blick auf unsere Top-Meldungen des Jahres, wie sich die Geschäftsmodelle im Energiemarkt wandeln. Eigenversorgung, Mieterstrom und sich selbst versorgende Communities prägen zunehmend das Bild einer einst zentral versorgten Energielandschaft. Das spiegelt sich auch im Auftreten neuer Player. Allen voran für die Immobilienwirtschaft markierte das Jahr 2017 quasi ein Initial für die Ausweitung ihrer Aktivitäten im Energiesektor, nicht zuletzt durch die Verabschiedung des neuen Mieterstromgesetzes.

Januar

Das Jahr 2017 startete Mitte Januar mit einer Todesnachricht: Der langjährige und durchaus strittige Care-Energy-Chef Martin Kristek verstarb. Die Frage, wie es nach seinem Tod mit dem Hamburger Energielieferanten weitergeht, war die meistgelesene Meldung des Monats. Auch die Gerüchteküche bewegt unsere Leser immer wieder: Im Januar 2017 vor allem, ob die Kontrahenten Eon und Innogy den Pfad der Energiewende womöglich gemeinsam weitergehen.

Meistgelesen in diesem Monat

Care-Energy ordnet sich nach "Ära Kristek" neu

Hamburg - Nach dem plötzlichen Tod von Care-Energy-Gründer und Geschäftsführer Martin Kristek muss sich die Unternehmensgruppe personell wie operativ neu sortieren…


Stadtwerke Itzehoe zielen auf Kundenbindung

Itzehoe - Die Stadtwerke Itzehoe (Schleswig-Holstein) erweitern ihr Produktportfolio um Zusatzleistungen. Ziel sei es, dass die Menschen sagen: "Oh, das machen die Stadtwerke auch"…


Gerüchte über Fusion von Eon und Innogy "substanzlos"

Essen - Gerüchte über eine mögliche engere Zusammenarbeit zwischen Eon und Innogy haben im Markt und bei den betroffenen Unternehmen Kopfschütteln ausgelöst…

Das Highlight des Monats

EWE-Chef Brückmann nach Großspende in der Kritik

Im Januar 2017 begann mit der sogenannten "Klitschko-Affäre" der große personelle Umbruch beim norddeutschen Regionalversorger EWE. Eine Geschichte um persönliche Verfehlungen, staatsanwaltliche Ermittlungen und Korruptionsverdacht, die uns das ganze Jahr über begleitete, und in unserer Highlight-Liste ein ums andere Mal auftaucht.

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Februar

Im Februar verschärfte sich die Krise im hohen Norden. EWE-Chef Brückmann musste gehen und die Geschichte von persönlichen Verfehlungen im Management des norddeutschen Versorgers weitete sich auf Tochtergesellschaften und mögliche Nachfolger Brückmanns aus. Außerdem auf der Highlight-Liste: Personalien bei Stadtwerken und Personalfragen bei Innogy.

Meistgelesen in diesem Monat

Interne Revision - Korruptionsverdacht bei EWE Netz

Oldenburg - Der Oldenburger Regionalversorger EWE kommt nicht zur Ruhe. Zusätzlich zur Spendenaffäre um den Vorstandschef Matthias Brückmann droht ein handfester Korruptionsskandal. Die EWE Netz GmbH steht im Fokus der internen Revision…


Medien: Massiver Stellenabbau bei Innogy

Essen - Dem Energiekonzern Innogy könnte ein weiterer Stellenabbau ins Haus stehen. Laut lokalen Medien gib es im Konzern Überlegungen, mittelfristig die Zahl der Arbeitsplätze radikal zu reduzieren…


Aufsichtsrat entscheidet über Geschäftsführerin in Brühl

Brühl - Bei den Stadtwerken Brühl in der Nähe von Köln rumort es. In einer Aufsichtsratssitzung am 15. Februar soll es darum gehen, ob Marion Kapsa Geschäftsführerin bleibt oder gehen muss…

Das Highlight des Monats

Kempmann: "In drei Jahren überholen wir den BEE"

Die Kampfansage von BDEW-Präsident Kempmann an den Erneuerbarenverband BEE war unser Highlight im Februar. Im Interview mit energate-TV auf der E-world kündigte Kempmann an, bis 2020 mehr Erneuerbarenerzeugung unter dem Dach seines Verbandes zu vereinen als der BEE. Wenn sich an den EEG-Regularien aber nicht bald etwas ändert, dürfte der große Erneuerbarenverband in 2020 vielleicht weder BDEW noch BEE heißen, sondern "Bündnis Bürgerenergie", ein Verein, der die Interessen der momentan bei den EEG-Auktionen so erfolgreichen Energiegenossenschaften vertritt.

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März

Im März steht wieder Care-Energy ganz oben. Rückblickend könnte man meinen, unsere Leser hätten das Ende des rebellischen Versorgers aus Hamburg nahezu herbeigesehnt. Wem es nicht so gut geht, den ergötzt das Leid des Anderen. Diese These könnte auch ein Grund für das starke Interesse an den "Aufräumarbeiten" bei Gazprom Germania gewesen sein.

Meistgelesen in diesem Monat

Care-Energy: Weitere Unternehmen insolvent

Hamburg - Die Anzahl der von der Insolvenz betroffenen Unternehmen der Care-Energy-Gruppe ist auf elf angewachsen…


"Aufräumen" bei Gazprom Germania

Berlin - Bei der deutschen Gazprom-Gesellschaft Gazprom Germania stehen massive Veränderungen an. Das "Handelsblatt" berichtet, dass rund 100 von 230 Mitarbeitern entlassen und Geschäftsbereiche eingestellt werden. Gazprom Export selbst bestätigt nur generell die Restrukturierung des Geschäfts…


Landis+Gyr kritisiert niederländische Smart-Meter-Studie

Zug/Twente - Die jüngst veröffentlichte Studie der Universität Twente zu teils drastischen Messfehlern von Smart Metern hallt in der Branche nach. Der Hersteller Landis+Gyr zweifelt die Aussagekraft der Untersuchung an…

Das Highlight des Monats

Eon: "Altlasten" kosten 16 Mrd. Euro

Ein Highlight, das eher ein "Lowlight" ist: Der Eon-Konzern verbuchte für das Geschäftsjahr 2016 einen Rekordverlust, die Bilanz des Unternehmens wies ein Minus von rund 16 Mrd. Euro aus. Der dritte Milliardenverlust in Folge war zwar vor allem von Sondereffekten verursacht, wie der milliardenschweren Einigung mit dem Bund über die Finanzierung des Kernenergieausstiegs. 26 Mrd. Euro summierter Verlust von 2014 bis 2016 sprechen allerdings Bände.

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April

Wieder rankt Care-Energy ganz oben: Diesmal mit einer Einschätzung eines Fachanwalts, wonach der Schaden durch die Pleite des Versorgers aufgrund des neuen Insolvenzrechts weniger groß sein dürfte als von vielen Netzbetreibern befürchtet. Auch der "Kunde" taucht erneut in den Top 3 auf, quasi so etwas wie das Wort des Jahres in der Energieversorgungslandschaft. Außerdem ein Highlight: Die strukturelle Neuausrichtung des Stadtwerke-Netzwerks Trianel.

Meistgelesen in diesem Monat

White & Case: "Care-Energy-Insolvenz hätte blutiger werden können"

Düsseldorf - Die Insolvenz der Care-Energy-Gruppe dürfte nicht so schwerwiegend für die Netzbetreiber ausfallen wie Teldafax oder Flexstrom. Erstmals greift das neue Insolvenzrecht, das für die Unternehmen mehr Abwehrmöglichkeiten gegen die Anfechtungen des Insolvenzverwalters bietet….


Ein "Power Cockpit" zur lokalen Kundenbindung

Berlin - Die Beratungsgesellschaft Energie Quader und der Gasversorger Pfalzgas haben mit "PowerCockpit" eine webbasierte App zur Stärkung der lokalen Kundenbindung im Energievertrieb entwickelt. Dies soll über drei Funktionen gewährleistet werden…


Trianel räumt auf

Aachen - Die Stadtwerkekooperation Trianel stellt erste Weichen für ihre Umstrukturierung. Abteilungen werden zusammengelegt, einzelne Führungskräfte müssen gehen. Nach Kündigungen sieht es derzeit allerdings nicht aus….

Das Highlight des Monats

Stadtwerke Thale wechseln Besitzer

Eine auf den ersten Blick unscheinbare Meldung, hinter der aber ein Trend des Jahres steht: Die Immobilienbranche entdeckt den Energiemarkt für sich und wird zur neuen Konkurrenz der Versorger. Mit der Deutsche Wohnen AG übernimmt erstmals eine große deutsche Wohnungsgesellschaft ein Stadtwerk. Gemeinsam mit dem Partner Getec will Deutsche Wohnen im sachsen-anhaltinischen Thale die Zukunft der Energieversorgung erproben. Wir sind gespannt!

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Mai

Im Mai formierte sich im Bundestag eine interfraktionelle Gruppe aus Befürwortern der Elektromobilität. Die prominenten Vertreter von CDU, SPD und Grünen wollen künftig gemeinsame Gesetzesinitiativen zum Anschub der E-Mobilität starten, quasi eine "Kenia-Allianz" der Stromautofahrer. Außerdem unter den Top 3 im Mai: Übernahmen aus den Geschäftsbereichen der Digitalisierung und des Contracting.

Meistgelesen in diesem Monat

"Elektromobilisten" im Bundestag formieren sich

Berlin - Im Bundestag hat sich eine fraktionsübergreifende Gruppe Abgeordneter zur Förderung der Elektromobilität gegründet. Die "Elektromobilisten" wollen die E-Mobilität in Deutschland fördern, eine daraus resultierende interfraktionelle Gesetzesinitiative sei möglich…


Regiocom übernimmt Digimondo

Magdeburg/Hamburg - Der Eon-Konzern trennt sich von dem Funknetzwerk-Start-up Digimondo. Der Magdeburger Energiedienstleister Regiocom hat das Jungunternehmen übernommen…


Getec übernimmt Contractor Urbana

Magdeburg/Hamburg - Der Energiedienstleister Getec übernimmt den für die Immobilienwirtschaft tätigen Effizienzdienstleister Urbana. Die bislang zur Unternehmensgruppe Kalo gehörenden Gesellschaften Urbana Energiedienste GmbH und Urbana Energieeinkauf GmbH mit Sitz in Hamburg sind insbesondere im Contracting-Geschäft aktiv…

Das Highlight des Monats

Aldi wird smarter Solarstromerzeuger

Noch so ein Trend des Jahres: Immer mehr Gewerbetreibende lösen sich vom klassischen Versorgungsmodell und versuchen sich in Eigenerzeugung. Aldi Süd beispielsweise ist inzwischen einer der größten Betreiber von Solar-Dachanlagen in Deutschland und testet nun gemeinsam mit dem Energiekonzern EnBW die intelligente Steuerung seiner Anlagen. Auch Lidl, Rewe & Co. sind in diesem Feld inzwischen aktiv und tragen so zur steten Marktveränderung bei.

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Juni

Schon im Juni beschäftigte der Stellenabbau bei Siemens unsere Leser. Während später im Jahr vor allem die geplanten Entlassungen im konventionellen Geschäft für Schlagzeilen sorgten, war das Aus der Bremerhavener Produktionsstätte für Offshore-Windturbinen die Top-Meldung im Juni. Über 1.000 Beschäftigte der Siemens-Tochter Adwen mussten sich auf Stellensuche begeben. Im November folgte dann die Nachricht über den geplanten Abbau von 2.600 Stellen im klassischen Kraftwerksgeschäft.

Meistgelesen in diesem Monat

Adwen beendet Produktion in Deutschland

Berlin - Die Siemens-Gamesa-Tochter Adwen schließt wenig überraschend ihre Produktion von Offshore-Windrädern in Bremerhaven. Ende Juni läuft die Produktion mangels Folgeaufträgen aus. Übrig bleiben eine Servicegesellschaft für die deutschen Bestandsanlagen und das geplante Geschäft in Frankreich…


Netzbetreiber sperren City Energy 24

Bayreuth/Kiel - Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat dem Stromanbieter City Energy 24 den Bilanzkreisvertrag gekündigt. Die Netzgesellschaft der Stadtwerke Kiel folgte dem Beispiel…


Koalitionsvertrag: Wedel soll bis 2022 vom Netz

Kiel - Der Koalitionsvertrag von CDU, FDP und Grünen in Schleswig-Holstein widmet sich auf 16 Seiten den Themen "Klimaschutz und Energiewende". Ein wesentliches Vorhaben ist die baldige Abschaltung des Kohlekraftwerks Wedel an der Elbe……

Das Highlight des Monats

Viessmann startet Strom-Community

Strom zum Flatrate-Preis. Dieses Angebot startete der Heiztechnik-Hersteller Viessmann im Juni und markierte damit ebenfalls einen Trend des Jahres. Denn das Angebot steht nur Kunden offen, die sich innerhalb einer Community miteinander vernetzen. Das Konzept der "Strom-Communities", das der Speicherhersteller Sonnen hierzulande Ende 2015 initiierte, findet immer mehr Nachahmer. Auch Stadtwerke bieten inzwischen lokale oder regionale Stromtausch-Plattformen an.

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Juli

Besteht noch Hoffnung für eine Batteriezellenproduktion in Deutschland? Diese Frage hievte die Gedankenspiele im Hause Bosch auf unser Podest im Monat Juli. Während sich die großen Autokonzerne trotz politischen Drucks weiter zieren, kündigte Bosch-Chef Volkmar Denner bis Anfang 2018 eine Entscheidung an. Unter dem Namen TerraE beschäftigt sich zudem ein weiteres Firmenkonsortium mit dem Aufbau einer Batteriezellenfertigung in Deutschland. Außerdem unter den Top 3 des Monats: Mal wieder Care-Energy und die Pleite von Prokon.

Meistgelesen in diesem Monat

Bosch prüft Einstieg in die Batteriezellenfertigung

Berlin - Bosch zieht es in Betracht, in die Produktion von Batteriezellen für Elektroautos einzusteigen. Die Entscheidung solle bis Anfang nächsten Jahres fallen, so Bosch-Chef Volkmar Denner…


Care Energy im endgültigen Insolvenzverfahren

Hannover/Hamburg - Das endgültige Insolvenzverfahren gegen die Care Energy Management GmbH läuft. Das komplexe Firmengeflecht der Care-Energy-Gruppe dürfte das Verfahren schwierig machen, schätzt die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Ihrer Ansicht nach könnten sich für Care-Energy-Kunden daraus sowohl Vor- als auch Nachteile ergeben…


Prokon-Gläubiger bekommen 100 Mio. Euro

Itzehoe - 56.000 Gläubiger der Prokon-Genussrechte erhalten mehr Geld zurück als ursprünglich erwartet. Bis zum Jahresende sollen "mindestens 100 Mio." Euro ausgezahlt werden…

Das Highlight des Monats

Uniper baut Methanisierungsanlage

Mit etlichen Studien trommelte die Gaswirtschaft im zurückliegenden Jahr für Power-to-Gas als unverzichtbaren Bestandteil der Energiewende. Wie schwierig die Markteinführung ist, zeigt aber ein Pilotprojekt von Uniper in Brandenburg. Nachdem Fördergelder des Bundes ausliefen, hatte der Betreiber seine dortige Wasserstoff-Produktion ruhen lassen. Nur dank neuer Fördermittel der EU ging das Projekt im Juli in eine neue Phase, nun produziert Uniper in Falkenhagen Methan aus Ökostrom.

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August

Mit einer für energate eher untypischen Meldung schaffte Bosch im August erneut den Sprung nach ganz oben. Die Nachricht über einen neuartigen E-Motor, der die elektrische Maschine, die Leistungselektronik und das Getriebe in einem Teil kombiniert, zeigt das große Interesse unserer Leserschaft an der Elektromobilität. Außerdem unter den Top 3: Die Telekom als neuer Player im Stromvertrieb und schon zum dritten Mal das Wort "Kundenbindung".

Meistgelesen in diesem Monat

Bosch entwickelt neuen All-in-one-Elektroantrieb

Stuttgart - Der Technologiekonzern Bosch arbeitet an einem neuartigen Elektroantrieb, der die elektrische Maschine, die Leistungselektronik und das Getriebe kombiniert. Dies sagte Rolf Bulander, Bosch-Geschäftsführer mit Zuständigkeit für Mobilitätslösungen, der FAZ…


Deutsche Telekom startet Stromvertrieb

Bonn - Die Deutsche Telekom steigt in den hart umkämpften Wettbewerb um Stromkunden ein. Über das Online-Portal www.telekom-strom.de hat der Telekommunikationskonzern den Stromvertrieb gestartet. Dort wird Haushaltskunden der Tarif "Strom Smart" angeboten…


Studie: Energieversorger verschlafen Kundenbindung

Bonn - Die Marktforschungsgesellschaft EuPD Research hält den Energieversorgern mangelndes Engagement bei der Kundenbindung vor. Lediglich 27 Prozent der deutschen Haushalte hatte bereits Kontakt zu ihrem Energieversorger zu Themen hinsichtlich der Energiewende…

Das Highlight des Monats

Bundesnetzagentur verhängt Höchststrafe gegen Energy2day

Im August setzte die Bundesnetzagentur ein klares Zeichen: Unlautere Werbung ist kein Kavaliersdelikt. 300.000 Euro soll der Münchner Energieanbieter Energy2day für rechtswidrige Werbeanrufe bei potenziellen Neukunden zahlen. Mit ihrer Entscheidung stellte die Behörde zudem klar, dass Energievertriebe in solchen Fällen auch für Subunternehmer haften. Energy2day hatte eine kaum überschaubare Vertriebsstruktur aufgebaut, für deren Vergehen die Firma nun zahlen muss.

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September

Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen bilden bei Erneuerbaren-Rankings traditionell die Schlusslichter. Wie die Stadt Hamburg gedenkt, das zu ändern, war die meistgelesene Meldung im September. Mit einem 5.000-Dächer-Programm will die Hansestadt ihren bisherigen Solarenergieanteil von nur 0,7 Prozent spürbar erhöhen. Treiber des Vorhabens ist übrigens auch hier ein Bündnis aus Energie- und Immobilienwirtschaft.

Meistgelesen in diesem Monat

Hamburg geht in die Solaroffensive

Hamburg - Ein Bündnis aus Energieversorgern, Wohnungswirtschaft und Verbraucherschützern will die Energiewende auf Hamburgs Dächern bringen. Dafür hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 weitere 5.000 Dächer in der Hansestadt mit Fotovoltaikanlagen auszurüsten…


Siemens wickelt Adwen endgültig ab

Berlin - Der Windradbauer Siemens-Gamesa stellt nach der Übernahme des deutschen Konkurrenten Adwen dessen Produktion in Bremerhaven ein. So weit, so bekannt. Die offene Frage war bislang nur noch, was mit der geplanten Fertigung von Adwen-Turbinen in Frankreich passiert. Die Antwort hat Siemens nun geliefert: Der Konzern wird die neue Turbine Adwen AD8 nicht herstellen und stattdessen die französischen Projekte mit seinen eigenen Anlagen bestücken…


Amprion lässt Windparks am Regelenergiemarkt zu

Dortmund - Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat die ersten Windparks in seiner Regelzone für die Teilnahme am Regelenergiemarkt zugelassen. Es handele sich um ausgewählte Parks, die insgesamt 21 MW negativer Leistung bereitstellen…

Das Highlight des Monats

Chargepoint nimmt Europageschäft auf

Bislang konnte sich in Deutschland niemand so richtig für den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos erwärmen. Auto- und Energiekonzerne sehen jeweils den Anderen in der Verantwortung. Da kommt mit Chargepoint ein US-amerikanischer Player daher, der womöglich schon bald Schwung in den Markt bringen könnte. Daimler, BMW und Siemens haben bereits ein Auge auf dessen Aktivitäten geworfen und sich sicherheitshalber finanziell an Chargepoint beteiligt.

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Oktober

Kaum eine Nachricht könnte den Wandel im Energiemarkt besser darstellen als die Namensänderung des dänischen Energiekonzerns Dong: Aus "Danish Oil and Natural Gas" wird "Ørsted". Hans Christian Oersted war ein dänischer Wissenschaftler im 19. Jahrhundert und Mitbegründer der Elektrizitätslehre. Der Namenswandel soll den Abschied Dongs von den fossilen Energien und den künftig ausschließlichen Fokus auf erneuerbare Energien darstellen.

Meistgelesen in diesem Monat

Dong streicht fossile Energien aus dem Namen

Kopenhagen - Der dänische Energiekonzern Dong gibt sich einen neuen Namen. Künftig will das Unternehmen unter der Marke "Ørsted" firmieren. Der bisherige Name, der für "Danish Oil and Natural Gas" steht, passe nicht mehr zu der Neuausrichtung hin zu einem "grünen Energieunternehmen"…


Schmidt: "Elektromobilität ist auch Mittel zur Kundenbindung"

Darmstadt - Der Regionalversorger Entega bietet seinen Kunden seit 2015 eine Ladekarte für Elektrofahrzeuge zu einem Festpreis von 25 Euro monatlich an. Über die Resonanz auf das Produkt und die Chancen im Geschäftsfeld Elektromobilität sprach energate mit Entega-Vertriebschef Thomas Schmidt…


Nauen heuert wieder bei Siemens an

München - Weltmarktführer Siemens-Gamesa hat für sein Offshore-Windgeschäft zum 1. November einen neuen Leiter geholt. Andreas Nauen war von 2010 bis Ende 2015 Vorstandsvorsitzender des deutschen Konkurrenten Senvion und ab Mitte 2014 Vorsitzender des Herstellerverbandes VDMA Power Systems.

Das Highlight des Monats

Eon steigt bei Cuculus ein

Die Meldung "Eon steigt bei Cuculus ein" steht sinnbildlich für die Suche der großen Energiekonzerne nach Orientierung im digitalen Energiemarkt. Die Strategie der Unternehmen bisher: Start-ups unter dem eigenen Dach entwickeln oder sich an erfolgreichen Jungunternehmen beteiligen. Die Adaption des digitalen Geschäfts läuft allerdings für Viele noch unrund, wie wenig später eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zeigte: Kaum ein Energieversorger erzielt bislang mit digitalen Produkten einen nennenswerten Umsatz.

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November

Was lange Zeit nur ein "Zählpunkt" war, soll ein Gesicht bekommen. Unser Jahresrückblick zeigt mehr als deutlich, dass die Branche den Kunden in den Fokus stellen will - aber Viele suchen offenbar noch den richtigen Weg zum Ziel. Traut man unserer Rückschau, gehören Mieterstrom, Elektromobilität und Bürgerbeteiligung auf jeden Fall zu den Mitteln der Wahl. Und wer obendrein noch eine Drohne bedienen kann, hat scheinbar auch die Ausgabenseite gut im Griff.

Meistgelesen in diesem Monat

Baur: "Bürgerbeteiligung stärkt Kundenbindung"

Berlin - Mit finanzieller Beteiligung von Bürgern lassen sich Erneuerbaren-Projekte finanzieren und zugleich regional verankern. Die Münchner Online-Plattform Eueco bringt seit fünf Jahren Projektierer und Bürger, die sich an Erneuerbaren-Vorhaben beteiligen möchte, zusammen…


PWC: Drohnen könnten Energiebranche Milliarden sparen

Düsseldorf - Der Einsatz von Drohnen könnte der Energiebranche erhebliche Kosten sparen. Das Marktpotenzial unbemannter Flugmaschinen in der Branche betrage weltweit gut rund acht Mrd. Euro, werde aber noch kaum genutzt…


Landeck: "Mieterstrom dient eher der Kundenbindung"

Köln - Die EU-Kommission hat kürzlich das Mieterstromgesetz in Deutschland beihilferechtlich genehmigt. Damit kann die Förderung starten. Allerdings sind Mieterstrommodelle laut einer Umfrage im Auftrag der Stadtwerke Flensburg noch relativ unbekannt. Welche Marktchancen Projekte nun haben, darüber sprach energate mit Christoph Landeck, Projektleiter Stadtwerke-Beratung beim Stadtwerke-Netzwerk Asew…

Das Highlight des Monats

RWE holt Gasturbinen aus der Mottenkiste

Sie gelten bei der Energiewende als unverzichtbar und doch ist ihr Betrieb aktuell ein Verlustgeschäft. Die Entscheidung von RWE, zwei im Jahr 2013 stillgelegte Gasturbinen wieder ans Netz zu bringen, steht für die Hoffnung der Branche auf bald steigende Strompreise. Händler rechnen zumindest für die Wintermonate mit einem Strompreis von über 40 Euro/MWh. Spekulationen über einen baldigen CO2-Mindestpreis dürften diese Erwartung noch verstärken und damit auch die Einsatzchancen der Gaskraftwerke.

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Dezember

Im Dezember steht erneut eine Meldung aus der Welt der Elektromobilität ganz oben auf der Leserliste. Außerdem: Ein Verfahren der Bundesnetzagentur gegen die Anbieter von Regelenergie. Die Behörde will nach eigenen Angaben einen Verdacht auf Insiderhandel und Marktmanipulation prüfen. Auf die Meldung aus Baumgarten hätten wir hingegen am liebsten verzichtet. Bei einer Explosion in der dortigen Erdgasstation kam es Mitte Dezember zu einem Todesfall und 18 Verletzten.

Meistgelesen in diesem Monat

Baywa schließt sich Ladenetzwerk an

München - Der Mischkonzern Baywa vergrößert das Ladenetz für seine Elektroauto-Kunden. Dazu kooperiert die Geschäftseinheit Tankstellen innerhalb der Baywa AG nach eigenen Angaben mit dem Ladenetz-Anbieter Hubject…


Anbieter von Regelenergie unter Verdacht

Bonn - Die Bundesnetzagentur wird gegen überhöhte Preise am Regelenergiemarkt vorgehen. Das kündigte die Beschlusskammer 6 der Regulierungsbehörde mit Blick auf ungewöhnlich hohe Preisausschläge im Oktober an…


Explosion bei Erdgasstation Baumgarten

Baumgarten - Auf dem Gelände der Erdgasstation im österreichischen Baumgarten kam es am Dienstagvormittag vor neun Uhr zu einer Explosion. Im Zuge der Explosion kam es zu einem Großbrand…

Das Highlight des Monats

Epex Spot öffnet sich der Blockchain

Zum Schluss unseres Jahresrückblicks noch ein Blick auf den Hipster unter den digitalen Trendsettern. Die Blockchain-Technologie scheint tatsächlich im Mainstream des Energiemarktes anzukommen. Zumindest hat die Energiebörse Epex Spot jetzt ein Projekt gestartet, das Blockchain-Communities den Weg in den Großhandel und womöglich der Börse selbst den Weg in die Zukunft weisen soll. Partner des Vorhabens ist LO3 Energy, jenes US-amerikanische Start-up, das mit seinem "Brooklyn Microgrid" den ganzen Hype um Blockchain im Energiemarkt überhaupt erst losgetreten hat.

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