• Geothermie will Nischendasein hinter sich lassen

    Berlin - Die Geothermiebranche hofft gestärkt aus der Coranakrise hervorzugehen. Kürzlich hat der Bundesverband Geothermie gemeinsam mit sieben anderen Verbänden einen Vierpunkte-Plan zur kommunalen Wärmewende vorlegt. Ein Punkt darin: mehr Fördergelder für die teuren Bohrungen in kilometerweiter Tiefe. Damit lasse sich das Vorzeigeprojekt in München auf viele andere Regionen in Deutschland übertragen, erläuterte der Verband in einem Pressegespräch, an dem sich auch sein Mitgliedsunternehmen Stadtwerke München beteiligte...
  •  1

    Bayernwerk versorgt neues Quartier mit Erdwärme

    Poing - Bayernwerk schließt ein neues Quartier per Niedertemperaturnetz an sein Geothermiekraftwerk Poing ein. Die grüne Fernwärmeversorgung der voraussichtlich 220 Reihenhäuser, 730 Wohnungen und eines Gymnasiums in Poing soll aus dem 50 Grad Celsius warmen Rücklauf des bestehenden Wärmenetzes erfolgen....
  • Proteste gegen LNG-Terminal Brunsbüttel

    Brunsbüttel - Etwa zwei Dutzend Aktivisten haben während des Pfingstwochenendes am künftigen Bauplatz des LNG-Terminals in Brunsbüttel demonstriert...
  • Viele Wege führen zur Wärmewende

    Berlin - Geothermie in München, Wärmepumpen in Nürnberg, Bioenergie in dörflichen Nahwärmenetzen. Optionen gibt es genug, jetzt muss die Regierung an den richtigen Stellschrauben drehen: der EEG-Umlage, dem neuen grüner Bonus im KWKG, aber auch an Personalstrategien. Dies war Tenor des Webinars " Mehr erneuerbare Energie in Wärmenetzen", den der kommunale Verband VKU organisierte.
  • Messari-Becker: "Quartiere können die Akzeptanz für Klimaschutz vor Ort stärken“

    Berlin - In seinem jüngsten Gutachten fordert der Sachverständigenrat für Umweltfragen eine stärkere Rolle von Quartieren beim Klimaschutz. Über das Gebäudeenergiegesetz hinaus bietet dazu Deutschlands bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft Gelegenheiten...
  •  1

    DUH: Kosten für Wasserstoffnetze keineswegs umlegen

    Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stellt sich gegen die Forderung der Gasnetzbetreiber, die Kosten für neue Wasserstoffleitungen auf die Allgemeinheit umzulegen. "Wasserstoffleitungen sollten von den Unternehmen bezahlt werden, die davon profitieren", schreibt der Umweltverband in einer Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030...
  • Cal 21 verteidigt 12-Euro-Marke

    Berlin - Schon den ganzen Mai surft der Preis für Cal 21 an der TTF an der 12,00 Euro/MWh Marke entlang. "Charttechnisch ist es eine interessante Konstellation", meinte ein Händler. Wenn die Preisschranke nachhaltig fällt, hat der Kontrakt wohl größeres Abwärtspotenzial...
  • Fernleitungsnetzentgelte sinken 2021

    Essen - Im NCG-Marktgebiet wird das einheitliche Briefmarken-Entgelt für Ein- und Ausspeisungen zum 1. Januar 2021 um 7,4 Prozent auf 3,77 Euro(kWh/h)/a sinken. Im Gaspool-Marktgebiet beträgt das Entgelt dann 3,32 Euro(kWh/h)/a...
  • Studie: Wasserstoff keine Option für Gebäudewärme

    Kassel - Wasserstoff sollte aus Effizienzgründen vor allem in der Industrie, in Kraftwerken und Teilen des Verkehrs zum Einsatz kommen. Ihn in der Heizung zu verfeuern, ist dagegen wenig sinnvoll. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik...
  • Enercity darf Klärschlamm verwerten

    Hannover - Nach einem Rechtsstreit hat die Stadt Hannover ihrer Tochter Enercity einen Zuschlag für die thermische Klärschlammverbrennung erteilt. Der Versorger darf ab dem 1. Januar 2023 für die Dauer von 25 Jahren die pro Jahr anfallenden 56.000 Tonnen Klärschlamm nutzen...