Titelbild für Emissionshandel - Alle Nachrichten zum Thema

Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

  • Union im Klimaschutzmodus

    Berlin - CDU und CSU preschen wenige Wochen vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts mit jeweils eigenen Vorschlägen voran. Beide Parteien fordern einen nationalen Emissionshandel für Gebäude und Verkehr. Eine Einigung mit dem Koalitionspartner SPD zeichnet sich ab...
  • von Bothmer: "In unserem Abwasser befinden sich gigantische Energiemengen"

    Geisingen - Das noch junge Unternehmen Uhrig Energie aus Geisingen gewinnt Wärme aus dem Abwasser. Ein Konzept, das vor allem in städtischen Ballungsräumen gut funktionieren könnte, wie Stephan van Bothmer, Leiter Geschäftsentwicklung Energie aus Abwasser, im Interview mit energate erklärt...
  • Digitalunternehmer für ambitionierten CO2-Preis

    Berlin - Eine Allianz aus mehr 100 deutschen Digitalunternehmern fordert eine zügige CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr. Das Bündnis "Leaders for Climate Action" (LFCA) spricht sich dabei für einen Preis von "mindestens 50 Euro Tonne" aus, der ab 2020 wirksam werden sollte...
  • DIW gegen Senkung der Stromsteuer

    Berlin - Das DIW warnt davor, im Gegenzug zur Ausweitung der CO2-Bepreisung andere Energiepreisbestandteile abzusenken. Die Wirtschaftsforscher erachten eine Rückvergütung der CO2-Kosten grundsätzlich zwar als sinnvoll, diese sollte allerdings außerhalb des Energiepreissystems stattfinden...
  • Agora: Mobilitätsgeld soll Pendler entlasten

    Berlin - Agora Energiewende und Verkehrswende gehen der Frage nach, wie eine zusätzliche CO2-Bepreisung sozial abgefedert werden kann. Gerade Pendler mit niedrigerem Einkommen wollen sie über ein neues Mobilitätsgeld entlasten...
  • Eiszeit im Bundestag und Wattwandern im Permafrost - Eine Glosse

    Berlin - Nein, in dieser Woche gab es kein neues Gutachten zur Bepreisung von Kohlendioxid. Immerhin hat der CSU-Vorsitzende Markus Söder seine Bedingungen nach Berlin gesandt: Ein CO2-Preis sei in Ordnung - wenn zugleich die KFZ-Steuer "deutlich" gesenkt und die Pendlerpauschale "deutlich" erhöht werde. Beißt sich da die Katze nicht in den Schwanz...
  • Weale: "Notstandssituationen erfordern radikale Maßnahmen"

    Bochum - Wie der klimaschädliche CO2-Ausstoß in allen Sektoren bepreist werden kann, ist eine viel diskutierte Frage. Ein erweiterter Emissionshandel oder eine CO2-Steuer mit Klimaprämie sind die Favoriten der Politik. Prof. Graham Weale schlägt einen dritten Lösungsweg vor, der bei der Energiebesteuerung ansetzt und die Verbraucher über niedrigere Stromkosten entlasten soll...
  • VIK: Emissionshandel nicht strapazieren

    Berlin - In der Debatte um eine CO2-Bepreisung meldet sich nun auch die Industrie zu Wort. Im Vorfeld der Sitzung des Klimakabinetts am 18. Juli warnt der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) davor, das "Erfolgsmodell" Europäischer Emissionshandel (EU-ETS) nicht zu strapazieren...
  • BDEW: Ein CO2-Preis für alles

    Berlin - Der BDEW reiht sich mit einem eigenen Vorschlag in die Debatte zur CO2-Bepreisung ein. Demnach sollte der CO2-Preis im europäischen Emissionshandel, der für den Stromsektor und die Industrie gilt, künftig auch der Benchmark für den CO2-Ausstoß im Wärme- und Verkehrsbereich sein...
  • VDMA will Energiepreissystem umbauen

    Berlin - Der Maschinenbauverband VDMA Energieträger gemäß ihrer Emissionsbilanz mit Abgaben belegen. Fossile Kraftstoffe sollen so teurer, Strom günstiger werden. Eine zusätzliche Rückzahlung an Verbraucher oder Unternehmen wäre nicht nötig...