Titelbild für Emissionshandel - Alle Nachrichten zum Thema

Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

  • Von der Leyen will "Green Deal" für Europa

    Straßburg - Ursula von der Leyen (CDU) hat in ihrer Bewerbungsrede um das Amt der Präsidentin der Europäischen Kommission einen "Green Deal" für Europa angekündigt...
  • Wasserstoff-Vision für Rotterdam ist machbar

    Rotterdam/Groningen - Die Rotterdamer Industrie kann mit dem Einsatz von blauem Wasserstoff ihre CO2-Emissionen vor 2030 deutlich senken. Zu diesem Ergebnis kommen 16 Unternehmen, die sich im Rahmen des Projekts "H-Vision" zusammengeschlossen haben, in einer Machbarkeitsstudie...
  • FDP: Emissionshandel auf andere Sektoren anwendbar

    Berlin - Die FDP untermauert ihren Widerstand gegen einen nationalen CO2-Preis mit einem juristischen Gutachten zur Ausweitung des Europäischen Emissionshandels-Systems (EU-ETS). Eine Einbeziehung des Verkehrssektors sei gesetzlich möglich...
  • CO2-Preis: Rückerstattung von Einnahmen rechtlich zulässig

    Berlin - Die Rückerstattung von Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung an Bürger und Unternehmen wäre schon jetzt rechtlich zulässig. Zu dem Ergebnis kommt eine neue Studie der Stiftung Umweltenergierecht...
  • EU segnet CO2-Normen für schwere LKW ab

    Brüssel - Nutzfahrzeughersteller müssen ab 2025 erstmals CO2-Normen für ihre in der EU neu zugelassenen LKW und Busse erfüllen. Der EU-Ministerrat segnete jetzt eine entsprechende Verordnung ab. Danach muss der durchschnittliche CO2-Ausstoß neuer Schwerlastwagen von dem Jahr an um 15 Prozent niedriger sein als 2019 und ab 2030 um 30 Prozent...
  • IEA lobt Großbritanniens Energiewende

    Paris - Die Internationale Energieagentur (IEA) lobt Großbritanniens Energiewende als vorbildlich. "Das Vereinigte Königreich hat echte Ergebnisse hinsichtlich Investitionen in Erneuerbare und CO2-Reduktionen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit vorgewiesen", sagte IEA-Generaldirektor Fatih Birol...
  • Equinor: Pariser Klimaziel nur mit viel CCS/CCU erreichbar

    Berlin - Zur Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad bis 2050 müssen pro Jahr 1,5 Mrd. Tonnen CO2 durch die Technologien CCS oder CCU gebunden werden. Heute sind es pro Jahr 44 Mio. Tonnen...
  • UBA: Energiewirtschaft erreicht CO2-Reduktion

    Berlin - Die fortschreitende Energiewende lässt den CO2-Ausstoß von Energiewirtschaft und Industrie weiter sinken. Deutschlands emissionshandelspflichtige Anlagen aus beiden Sektoren reduzierte ihre Treibhausgasemissionen 2018 insgesamt um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treiber der Positiventwicklung war die Energiewirtschaft…
  • Verlinden: "Eine CO2-Bepreisung in allen Sektoren ist machbar"

    Berlin - Zu Beginn der UN-Klimakonferenz in Kattowitz plädiert Julia Verlinden, energiepolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, für eine stärkere CO2-Bepreisung. Damit Verbraucher nicht überbelastet werden, regt sie eine Rückvergütung zusätzlicher Kosten nach Schweizer Vorbild an, außerdem sollen auch Immobilienbesitzer an den CO2-Kosten beteiligen...
  • Acatech-Projekt stellt CCS-Verbot infrage

    Berlin - Die Industrie wird das Ziel der Treibhausgasneutralität ohne den Einsatz von CO2-Technologien wie CCU und CCS nicht erreichen. Darüber sind sich Vertreter von Industriekonzernen, Gewerkschaften und Umweltverbänden einig...