Titelbild für Emissionshandel - Alle Nachrichten zum Thema

Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

  • Artikel 6: Risiko für die Umweltintegrität oder Hebel für Ambitionssteigerung?

    Madrid - Bis zum 13. Dezember beraten Experten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden auf der Weltklimakonferenz über die Umsetzung des Pariser Abkommens. Ein großes Thema: Der globale Handel mit Emissionsrechten. Linus Herzig ist für Germanwatch vor Ort und beschreibt seine Erwartungen in einem Gastkommentar für energate...
  • Was passiert mit den Einnahmen aus dem Emissionshandel?

    Berlin - Rund 19 Mrd. Euro nimmt die Bundesregierung in den kommenden drei Jahren über die neue nationale CO2-Bepreisung ein. Nur gut ein Drittel davon geht direkt an die Bürger zurück. Wohin fließt der Rest?...
  • Europas Netzbetreiber fordern höheres CO2-Einsparziel für 2030

    Brüssel - Die rund 1.500 im europäischen Verband Cedec organisierten lokalen Gas- und Stromversorgungsunternehmen fordern einen höheren CO2-Preis für 2030. "Wir brauchen kurzfristig höhere verbindliche CO2-Einsparziele für die Bereiche, die dem EU-weiten Emissionshandel (ETS) unterliegen und auch für die Bereiche, die diesem nicht unterliegen"...
  • Bayern beschließt Klimaschutzgesetz

    München - Das bayerische Kabinett hat ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht. Mit einem Zehn-Punkte-Plan und 96 Einzelmaßnahmen will Bayern die Klimaneutralität bis 2050 erreichen. Dazu soll der CO2-Ausstoß in Bayern auf unter fünf Tonnen pro Kopf und Jahr sinken...
  • BDEW mit Zweifeln am Emissionshandelsgesetz

    Berlin - Die neue Hauptgeschäftsführerin des BDEW, Kerstin Andreae, hat Kritik am geplanten Emissionshandel für Wärme und Verkehr geübt. Die CO2-Bepreisung als Klimaschutzinstrument sei zwar richtig, in der Ausgestaltung und der Verfassungsmäßigkeit gebe es aber noch viele offene Fragen...
  • Experten äußern Zweifel an Klimaplänen der Bundesregierung

    Berlin - Der von der Bundesregierung vorgesehene Emissionshandel könnte vor dem Bundesverfassungsgericht landen, so der Tenor einer Anhörung von Experten im Bundestag. Dabei ging es um zentrale Maßnahmen aus dem Klimapaket der Bundesregierung...
  • Ikem: Brennstoffemissionshandel ist verfassungswidrig

    Berlin - Der mit dem Klimaschutzpaket der Bundesregierung geplante Emissionshandel für Brennstoffe stößt auf verfassungsrechtliche Bedenken. Das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (Ikem) meldet in einem Kurzgutachten "erhebliche Zweifel" an dem Entwurf zum Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) an...
  • Industrie- und Energiesektor senken CO2-Ausstoß

    Brüssel - Erfolgsmeldung für den Klimaschutz: Die vom europäischen Emissionshandel erfassten Industriebetriebe und Kraftwerke haben ihren CO2-Ausstoß im Jahr 2018 spürbar verringert...
  • Emissionshandel für Verkehr und Wärme verteuert Strom

    Berlin - Die Einführung von CO2-Minderungsmaßnahmen im Gebäude- und Verkehrssektor wie der im Klimapaket angekündigte Emissionshandel wirken sich auch auf die Stromgroßhandelspreise aus. Zu dieser Einschätzung kommt eine Analyse der Berliner Beratungsgesellschaft Enervis...
  • Anhaltende Kritik am neuen Emissionshandel

    Berlin - Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zur neuen CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr melden sich erneut mehrere Verbände mit Kritik zu Wort. "Die Bundesregierung will einen Preis, der nichts verändert", sagte beispielsweise BDEW-Präsidentin Marie-Luise Wolff...