Titelbild für Emissionshandel - Alle Nachrichten zum Thema

Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

  • BDEW: Ein CO2-Preis für alles

    Berlin - Der BDEW reiht sich mit einem eigenen Vorschlag in die Debatte zur CO2-Bepreisung ein. Demnach sollte der CO2-Preis im europäischen Emissionshandel, der für den Stromsektor und die Industrie gilt, künftig auch der Benchmark für den CO2-Ausstoß im Wärme- und Verkehrsbereich sein...
  • VDMA will Energiepreissystem umbauen

    Berlin - Der Maschinenbauverband VDMA Energieträger gemäß ihrer Emissionsbilanz mit Abgaben belegen. Fossile Kraftstoffe sollen so teurer, Strom günstiger werden. Eine zusätzliche Rückzahlung an Verbraucher oder Unternehmen wäre nicht nötig...
  • CDU für nationalen Klimakonsens

    Berlin - Regierung und Opposition sollen laut einer Forderung von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam Maßnahmen für den Klimaschutz beschließen.Es gehe um zentrale Weichenstellungen, die einen nationalen Klimakonsens nötig machten, sagte sie im ZDF. Die FDP sprach sich erneut für eine Ausweitung des Emissionshandels aus...
  • FDP: Emissionshandel auf andere Sektoren anwendbar

    Berlin - Die FDP untermauert ihren Widerstand gegen einen nationalen CO2-Preis mit einem juristischen Gutachten zur Ausweitung des Europäischen Emissionshandels-Systems (EU-ETS). Eine Einbeziehung des Verkehrssektors sei gesetzlich möglich...
  • Thüga will Quote für erneuerbare Gase

    München - Mehr als 60 kommunale Unternehmen aus dem Thüga-Verbund fordern von der Politik die Einführung einer verpflichtenden Quote für erneuerbare Gase. Dieses Grüngas-Ziel sollte in allen Sektoren gelten, die nicht dem Emissionshandel unterliegen...
  • Gaskoalition für schrittweise Beimischung erneuerbarer Gase

    Berlin - Die sogenannte Gaskoalition schlägt eine schrittweise Beimischung erneuerbarer und dekarbonisierter Gase zu Erdgas vor. Der Unternehmenerzusammenschluss hofft auf eine Reduzierung der Treibhausgase und eine höhere Akzeptanz bei den Endverbrauchern für die Energiewende...
  • Niederlande ziehen Untergrenze für CO2-Preis ein

    Den Haag - Die niederländische Regierung will zum 1. Januar 2020 einen CO2-Mindestpreis einführen. Er ist an den europäischen Emissionshandel (ETS) gekoppelt und soll zunächst bei 12,30 Euro je Tonne liegen...
  • EU will strenge Vorgaben für Verlinkung im Emissionshandel

    Brüssel - Die EU-Kommission stellt Ansprüche für eine Verknüpfung des europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) mit anderen Handelssystemen auf der Welt...
  • Klimakabinett befasst sich mit Sektorzielen

    Berlin - Der von Bundesregierung eingesetzte Koalitionsausschuss zum Klimaschutz hat auf seiner zweiten Sitzung über Sektormaßnahmen zu Reduktion der Treibhausgase beraten. Dabei standen unter anderem Gebäude, Energiewirtschaft und Verkehr im Fokus. Das Bundeskanzleramt widersprach derweil der gestarteten Ressortabstimmung beim Klimaschutzgesetz...
  • CO2 mit Abwärme gewinnen

    Stuttgart - Aus der Luft gewonnenes Kohlendioxid (CO2) könnte ein wichtiger Grundstoff des künftigen Energiesystems werden. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat dazu ein neues und effizienteres Verfahren entwickelt. Es setzt auch auf Abwärme als Energiequelle...