Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

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Die Bemischung von Bioethanol zu Ottokraftstoffen bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück
19
Jan
2021

E-Fuels sorgen 2050 für 76 Mio. Tonnen CO2

Berlin - Der durch E-Fuels hervorgerufene CO2-Ausstoß wird in Deutschland im Jahr 2050 rund 76 Mio. Tonnen betragen. Dies entspräche mehr als 40 Prozent des derzeitigen CO2-Ausstoßes der heimischen Industrie...

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Alle Meldungen zum Thema

  • Kritik an RED-II-Umsetzung wächst

    Berlin - Der Unmut über die Umsetzung von EU-Vorgaben zum Ausstoß von Treibhausgasen in deutsches Recht wächst weiter. Nun haben sich 60 Wissenschaftler in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt und Technologieneutralität gefordert...
  • Emissionshandel: VIK vermisst Schutz vor Carbon Leakage

    Berlin - Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft kritisiert die Verschiebung der sogenannten Carbon-Leakage-Schutz-Verordnung. Sie sollte eigentlich mit dem nationalen CO2-Preis durch das Brennstoffemissionshandelsgesetz eingeführt werden...
  • "Umsetzung des nationalen Emissionshandels ist industriefeindlich"

    Berlin - Das Bundesministerium für Umwelt hat die BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV) vorgelegt, die am 16. Dezember vom Kabinett verabschiedet werden soll - gerade rechtzeitig vor dem Start des nationalen Emissionshandelssystems (nEHS) am 1. Januar 2021. Das 51-seitige Dokument lässt sich nach einer ersten Analyse so zusammenfassen: Viel zu spät für viel zu wenige Unternehmen, die kaum entlastet werden...
  • Entlastung von CO2-Kosten im BEHG rückt näher

    Essen - Das Bundesumweltministerium wird zwei Wochen vor dem Start des Nationalen Emissionshandels, die von Gewerbe und Industrie sehnlich erwartete Carbon Leakage-Verordnung vorlegen. Im energate-Webtalk bekräftigte Michael Themann von der zuständigen BMU-Arbeitsgruppe den bereits angekündigten Termin am 16. Dezember...
  • EU-Kommission will gesonderten Emissionshandel für Verkehr und Gebäude vorschlagen

    Brüssel - Die EU-Kommission wird im Juni 2021 eine weitere Reform des europäischen Emissionhandelssystems (ETS) vorschlagen, aber darin nicht gleich den Bereich Straßenverkehr und Gebäude integrieren...
  • Bundesregierung bringt Regelungen für nationalen Emissionshandel auf den Weg

    Berlin - Am 1. Januar 2021 startet die nationale CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr. Die Bundesregierung bringt im Dezember dafür weitere Verordnungen auf den Weg.
  • Grünen-Vorstoß bei CO2-Kosten sorgt für Kritik

    Berlin - Vermieter und Hauseigentümer sollen nach Ansicht der Grünen die Kosten für den ab Januar geltenden CO2-Preis übernehmen. Vermieter-Vertreter halten die Forderung für Populismus...
  • Digitalisierung reduziert CO2-Emissionen

    Berlin - Die Digitalisierung kann ein wesentlicher Hebel für das Erreichen der deutschen Klimaziele sein. Das zeigt eine Studie im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom. Demnach könnte die Digitalisierung in den Bereichen Industrie, Mobilität und Gebäude helfen, bis zu 50 Prozent der angestrebten CO2-Minderung bis 2030 zu realisieren...
  • CO2-Handel: Impfstoffeffekt verpufft schnell

    Kaarst - Die Hoffnung auf einen baldigen Impfstoff gegen Covid-19 hat den CO2-Markt beflügelt. So konnte der CO2-Kontrakt für Dez-20 zu Beginn der Handelswoche 47 deutlich zulegen und ging mit einem Plus von 4,2 Prozent bei 27,38 Euro/t CO2 aus dem Handelstag...