Titelbild für Emissionshandel - Alle Nachrichten zum Thema

Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

  • Wirtschaftsministerium ordnet Stand der Energiewende ein

    Berlin - Mittelfristig geht die Bundesregierung von einem steigenden Stromverbrauch aus, der dafür notwendige Ausbau der Erneuerbaren soll sich bereits in wenigen Jahren komplett aus dem Emissionshandel finanzieren. Dies geht aus Unterlagen des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, die energate vorliegen...
  • Minol berechnet Mehrkosten durch CO2-Preis

    Stuttgart - Der Messtechnikhersteller Minol hat die künftigen Auswirkungen des CO2-Preises auf Heizkosten analysiert. Wohnungseigentümer und Mieter müssen je nach Wohnungsgröße, dem Alter der Gebäude- und Heizungstechnik sowie dem Brennstoff mit deutlichen Mehrkosten rechnen...
  • Gesetzesänderung für höheren CO2-Preis

    Berlin - Ende 2019 haben sich Bund und Länder auf Korrekturen am Emissionshandel für Wärme und Verkehr geeinigt. Nun liegt ein Referentenwurf für die Gesetzesänderungen vor, mit dem die Änderungen umgesetzt werden sollen...
  • DIW: CO2-Preis reicht nicht für Klimaziel

    Berlin - Nach einer Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) reicht der vorgesehene Emissionshandel für die Sektoren Gebäude und Verkehr noch nicht für das Erreichen der Klimaziele für 2030 aus. Nachbesserungsbedarf sehen die Forscher zudem bei den Entlastungen für die Verbraucher...
  • Efet: Kein Alleingang bei Herkunftsnachweisen

    Essen - Der Händlerverband Efet warnt vor einem deutschen Alleingang bei der Kennzeichnung von grünen Gasen. Es brauche eine europäische Lösung, etwa über einheitliche Herkunftsnachweise (HKN)...
  • OMV treibt CCS-Projekt im Marchfeld voran

    Wien - Der Mineralölkonzern OMV arbeitet in Niederösterreich an Möglichkeiten, im Rahmen des sogenannten "Carbon Capture and Storage" (CCS), Kohlendioxid unterirdisch speichern zu können...
  • FDP: Emissionshandel statt Entschädigungen

    Berlin - Nach der Einigung auf Entschädigungen im Rahmen des Kohleausstiegs hat die FDP die Politik der Großen Koalition als "planwirtschaftlich" kritisiert. Statt einen staatlich organisierten Ausstieg aus der Kohle zu betreiben oder feste CO2-Preise vorzugeben, will die Fraktion der Liberalen im Bundestag mit einem entsprechenden Antrag die Debatte zurück auf eine Ausweitung des EU-Emissionshandels auf den Verkehrs- und Gebäudesektor lenken...
  • Weltgemeinschaft befürwortet Emissionshandel

    Berlin - Die Weltgemeinschaft beobachtet die deutsche Energiewende sehr genau. Das zeigt eine Befragung des Weltenergierats. Zwei Drittel (33 %) der Teilnehmer beantworteten die Frage, ob die aktuelle deutsche Energiepolitik als Blaupause für die gesamte Welt dienen könnte, mit Ja...
  • Artikel 6: Risiko für die Umweltintegrität oder Hebel für Ambitionssteigerung?

    Madrid - Bis zum 13. Dezember beraten Experten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden auf der Weltklimakonferenz über die Umsetzung des Pariser Abkommens. Ein großes Thema: Der globale Handel mit Emissionsrechten. Linus Herzig ist für Germanwatch vor Ort und beschreibt seine Erwartungen in einem Gastkommentar für energate...
  • Was passiert mit den Einnahmen aus dem Emissionshandel?

    Berlin - Rund 19 Mrd. Euro nimmt die Bundesregierung in den kommenden drei Jahren über die neue nationale CO2-Bepreisung ein. Nur gut ein Drittel davon geht direkt an die Bürger zurück. Wohin fließt der Rest?...