Titelbild für Emissionshandel - Alle Nachrichten zum Thema

Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

  • Kabinett erhöht CO2-Preis im nationalen Emissionshandel

    Berlin - Der Bund hat die geplante Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) auf den Weg gebracht. Es regelt die nationale CO2-Bepreisung für Benzin, Gas und Heizöl. Mit dem jetzigen Beschluss startet der nationale Emissionshandel 2021 nun bei 25 Euro pro Tonne...
  • Luftverkehr bleibt vom Emissionshandel verschont

    Brüssel - Der internationale Flugverkehr bleibt wohl weiterhin vom Emissionshandel der EU unberücksichtigt. Jüngste Aussagen der rumänischen EU-Verkehrskommissarin Adina Valean deuten darauf hin, dass die im Zuge des Green Deal geplanten Revision der Emissionshandelsrichtlinie nicht auch die zivile Luftfahrt einbeziehen wird...
  • CO2-Ausstoß im Emissionshandel stark gesunken

    Brüssel - Der CO2-Austoß aus Anlagen im EU-Emissionshandel ist im vergangenen Jahr um 8,7 Prozent gesunken. Vor allem im Stromsektor fielen weniger Treibhausgase an, wie aus Zahlen der EU-Kommission hervorgeht.
  • Weiter offene Fragen bei nationaler CO2-Bepreisung

    Berlin - Die Bundesregierung kann noch nicht abschätzen, in welcher Höhe die EEG-Umlage durch die Einnahmen aus dem geplanten Emissionshandel für Brennstoffe sinken soll. Das geht auch einer Antwort der Bundesregierung an die FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Die Industrie warnt vor regulatorischen Risiken bei der geplanten Senkung der EEG-Umlage…
  • Umweltministerium will Emissionshandelsgesetz konkretisieren

    Berlin - Bis zur Sommerpause will das Bundesumweltministerium erste Regelungen für die nationale CO2-Bepreisung für Benzin, Gas und Heizöl auf den Weg bringen. Auch der vorgesehene höhere Einstiegspreis soll zeitnah gesetzlich geregelt werden, teilte ein Ministeriumssprecher auf energate-Anfrage mit. Am Starttermin 2021 hält das Umweltressort fest...
  • Corona: Lackmustest für den Emissionshandel

    Köln - Auch der Europäische Emissionshandel (ETS) geht aufgrund der Coronakrise durch bewegte Zeiten. Dabei kann sich die aktuelle Krise nach Einschätzung des Kölner Ewi als erste ernsthafte Bewährungsprobe erweisen für die Reformen des ETS, die die Europäische Union in der Vergangenheit vorgenommen hatte...
  • Kein Datum für Änderungen am Brennstoffemissionshandel

    Berlin - Die Bundesregierung muss den Ende 2019 beschlossenen Emissionshandel für Wärme und Verkehr eigentlich verschärfen. In einer aktuellen Vorhabendokumentation der Bundesministerien taucht das Thema allerdings nicht auf, dafür aber die Wasserstoffstrategie...
  • Forscher wollen CO2 aus der Luft filtern

    Karlsruhe - Forscher am Karlsruher Institut für Technologie wollen Treibhausgase wieder aus der Luft nehmen. Dafür erproben sie die die Umwandlung von CO2 in festen Kohlenstoff.
  • Industrie bangt um Entlastungen bei Emissionshandel und Co.

    Berlin - Durch die Einschränkungen in der Coronakrise geraten Fristen für die Gewährung von Ausnahmen für energieintensive Unternehmen bei den Energiekosten in Gefahr. Davor warnen Branchenvertreter in Schreiben an Bundesministerien, die der Redaktion vorliegen. Die Behörden reagieren bereits...
  • Forderungen nach Ausnahmen beim Brennstoffemissionshandel

    Berlin - Der Verband der Familienunternehmer plädiert für Ausnahmen beim geplanten Emissionshandel für fossile Brennstoffe. Auch die Wirtschaftsvereinigung Stahl fordert angesichts der aktuellen Krise Entlastungen bei Energie- und Klimakosten...