Forschung und Entwicklung sind für das Gelingen der Energiewende von herausragender Bedeutung. Zur Aufgabe der Energieforschung gehört unterem anderem, zukunftsfähige Energietechnologien zu entwickeln, die zu einem sicheren und kostengünstigen Umbau der Energieversorgung beitragen. Dazu gehören die Erforschung von Erneuerbaren-Technologien, Energieeffizienz, Energiespeicherung, Digitalisierung und Vernetzung. Lesen Sie alle Meldungen zu Forschung und Entwicklung in der Energiewirtschaft auf unserer Themenseite.

Aktuellste Meldung

02
Sep
2020

Karliczek sieht keine Chance für Aufstockung von "Horizon Europe"

Brüssel - Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) drängt das EU-Parlament, auf seine Forderung nach mehr Geld für das nächste EU-Forschungsprogramm "Horizon Europe" für die Jahre 2021 bis 2027 zu verzichten...

Zum Hintergrund

  • Brüssel - Die Bundesregierung erhält in Sachen Wasserstoffforschung Unterstützung auf europäischer Ebene. Die 27 EU-Forschungsminister befürworten den deutschen Vorschlag, grünen Wasserstoff ins Zentrum der europäischen Forschung zu stellen...
  • Berlin/München - Andreas Hauer, Leiter des Bereichs Energiespeicherung am Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung und Präsidiumsmitglied beim Bundesverband Energiespeicher, sprach im Interview mit energate über die Auswirkungen der Haushaltsänderungen auf die deutsche Energieforschungslandschaft...

Alle Meldungen zum Thema

  • KI als Werkzeug für Redispatch 2.0

    Kassel - Bald schon müssen Deutschlands Stromnetzbetreiber auch die erneuerbare Erzeugung zur Stabilisierung der Netze heranziehen. Die neu entwickelte KI-Software Gridfox soll helfen, den deutlich höheren Prognoseaufwand zu leisten, der mit der anstehenden Reform des Redispatchverfahrens auf die Netzbetreiber zukommt…
  • Schweizer Start-up will bessere Wasserstofftanks bauen

    Olten - Die Wasserstoffmobilität soll in Zukunft eine größere Rolle spielen. Noch hakt es an den Tanks, sie sind zu schwer und bestehen zum Teil schädlichen Kunststoffen. Das Schweizer Start-up NGT entwickelt nun eine recycelbare und leichtere Alternative...
  • "Wasserstoffspeicherung ohne Druck ist eine Option"

    Linz- Dass die Wasserstoffkatalyse zukünftig auch ohne Verwendung von Edelmetallen funktionieren kann, will ein Forscherteam rund um Philipp Stadler, Assistenzprofessor des Instituts für physikalische Chemie der JKU zeigen…
  • Österreichische Wasserstoffwirtschaft braucht milliardenschweren Anschub

    Graz - Will Österreich den Anschluss an europäische Wasserstoffaktivitäten nicht verlieren, so bräuchte es bis zum Jahr 2030 zwei Mrd. Euro für die Umsetzung einer heimischen Wasserstoffstrategie…
  • Dena forciert Forschung und Entwicklung zur Energiewende

    Berlin - Kurswechsel bei der Deutschen Energieagentur (Dena): Anstatt sich vorrangig als "Denkfabrik" vor allem auf Studien zu konzentrieren, arbeitet die Dena ab sofort stärker als Geburtshelfer für Forschung und Entwicklung zur Energiewende…
  • Salzgitter startet Demonstrationsbetrieb für Hochtemperatur-Elektrolyse

    Dresden - Die Anlagenentwickler von Sunfire haben ihren bislang leistungsstärksten Hochtemperatur-Elektrolyseur an die Salzgitter Flachstahl GmbH ausgeliefert. Er verfügt über eine elektrische Nennleistung von 720 kW und kommt in der CO2-armen Stahlproduktion zum Einsatz...
  • Mehr Lithium recyceln mit weniger Energie

    Stuttgart/Ulm - Die Nachfrage nach Lithium steigt. Paradoxerweise existiert bislang kein Recyclingverfahren, um Lithium wieder zurückzugewinnen. Ändern wollen das jetzt Forscher des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Baden-Württemberg...
  • Verbund tritt europäischer Wasserstoffallianz bei

    Wien - Der Energiekonzern Verbund schließt sich der europäischen Wasserstoffallianz an. Die Vorstände des Unternehmens hätten den Beitrittsantrag für die European Clean Hydrogen Alliance bereits unterzeichnet, sagte ein Konzernsprecher zu energate. Weitere österreichische Unternehmen folgen womöglich bald...
  • KIT: Neues Anodenmaterial soll Batterien sicherer machen

    Karlsruhe - Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat Anodenmaterial für künftige Hochleistungsbatterien untersucht. Die Lithium-Lanthan-Titanat-Anode mit Perowskit-Kristallstruktur (LLTO) könnte die Energie- und Leistungsdichte sowie Laderate, Sicherheit und Lebensdauer von Batterien verbessern...