Der Ausbau der Energienetze für den Umstieg auf erneuerbare Energien, ist notwendig, um die Stromversorgung bezahlbar und sicher zu machen. Bis zum endgültigen Ausstieg aller Kraftwerke in Deutschland müssen Übertragungsnetze verstärkt ausgebaut werden. Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland sind TenneT, 50Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW. Alle Nachrichten zum Thema Energienetze lesen Sie hier.

Aktuellste Meldung

19
Okt
2020

Netzentgelte steigen nur moderat

Hückel­ho­ven - Die durchschnittliche Erhöhung der Stromnetzentgelte in den nachgelagerten Netzen fällt im kommenden Jahr nur moderat aus. Zu diesem Ergebnis kommt der Energiedienstleister Enet nach Auswertung der bislang veröffentlichten vorläufigen Stromnetzentgelte durch Enet...

Zum Hintergrund

  • Brüssel - Europas Übertragungsnetzbetreiber sehen aus den Folgen der Covid-19-Pandemie keine besondere Gefahr für die Stabilität ihrer Netze im Sommer 2020 erwachsen. Die seit Mai europaweit niedrigere Stromnachfrage war sogar eher zuträglich. Dabei brach die Nachfrage in einzlnen Ländern um satte 25 Prozent ein…
  • Berlin - Der Vorschlag der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) zum Aufbau eines Wasserstoffnetzes und seine Integration in die Gasnetzregulierung findet nur bedingte Zustimmung. Sehr grundsätzliche Bedenken äußert etwa der auf Energiewendefragen spezialisierte Think-Tank E3G in einem Positionspapier mit dem Titel "Gasinfrastruktur für ein klimaneutrales Deutschland"...

Alle Meldungen zum Thema

  • RWE macht aus Notstromaggregaten Regelenergie

    Essen - Der Energiekonzern RWE ist eine Kooperation mit dem französischen Hersteller von Notstromlösungen Kohler SDMO eingegangen. Die Handelstochter RWE Supply & Trading soll die Kapazitäten der Aggregate künftig bündeln und als Regelenergie vermarkten...
  • EVN plant Mikrotunnel unter der Donau

    Klosterneuburg - Der niederösterreichische Versorger will mit einem Tunnel unter der Donau die unterschiedlichen Energienetze der beiden Städte Klosterneuburg und Korneuburg verbinden und so die Versorgungssicherheit erhöhen...
  • Neuer Wärmekunde für die Stadtwerke Tübingen

    Tübingen - Die Stadtwerke Tübingen haben mit dem Spezialchemiebetrieb CHT Germany einen neuen Fernwärmekunden ans Netz angeschlossen...
  • Viel Arbeit für Europas Netzbetreiber

    Brüssel - Der europäische Verband der Übertragungsnetzbetreiber, Entso-E, hat seine Netzplanung für 2030 dem neuen Klimaziel der EU angepasst. "Wir müssen unseren Netzentwicklungsplan aktualisieren", stellte Dimitrios Chaniotis, Leiter des...
  • Neuer Fernwärmegroßkunde für WVV

    Würzburg - Der Würzburger Versorger WVV hat einen neuen Großkunden für seine Fernwärme gewonnen. Das Unternehmen schließt die entstehende Modellfabrik des Kunststoff-Zentrums SKZ an sein Wärmenetz an...
  • Intensive Debatte über Detailregelunen des EAG

    Wien - Der erste Webtalk von energate Österreich stellte besonders spannende Aspekte des geplanten EAG in den Mittelpunkt: Das Förderregime, Kosten und Akzeptanz sowie Versorgungssicherheit, Netzausbau und Netzreserve. Von einer hochkarätigen Runde von Gästen kam viel Zustimmung, aber zentrale Impulse zur Verbesserung der Novelle...
  • Netzausbau: Erdkabel "kein Allheilmittel"

    Dortmund - Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber ziehen nach ersten Pilotprojekten ein ernüchterndes Fazit zur Teilerdverkabelung (TEV) beim Netzausbau. Zur Beschleunigung der Verfahren und zur Erhöhung der Akzeptanz leisten Erdkabel bestenfalls einen überschaubaren Beitrag, ist einem ersten Erfahrungsbericht der Übertragungsnetzbetreiber zu entnehmen...
  • Regelenergie: Pönale gegen Doppelvermarktung

    Bonn - Die Bundesnetzagentur hat die Spielregeln für den künftigen Regelarbeitsmarkt um weitere Vorgaben konkretisiert. So soll etwa eine neue Pönale die gleichzeitige Vermarktung von Strommengen im Regelenergie- und im Intraday-Markt unterbinden...
  • Von "Nutzen statt Abregeln" kaum eine Spur

    Berlin - Die Möglichkeit, überschüssigen Windstrom in der Wärmeversorgung einzusetzen, wird bislang noch kaum genutzt. Das geht aus einer schriftlichen Antwort der Bundesregierung hervor, die energate vorliegt...