Der Ausbau der Energienetze für den Umstieg auf erneuerbare Energien, ist notwendig, um die Stromversorgung bezahlbar und sicher zu machen. Bis zum endgültigen Ausstieg aller Kraftwerke in Deutschland müssen Übertragungsnetze verstärkt ausgebaut werden. Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland sind TenneT, 50Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW. Alle Nachrichten zum Thema Energienetze lesen Sie hier.

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Mit der Weiterentwicklung der Netzanschlusstechnik will Tennet einen neuen Standard seten.
19
Jan
2021

Tennet: Neue Anschlusstechnik soll Offshore-Windkraft den Weg ebnen

Arnheim - Tennet bereitet sich auf einen beschleunigten Ausbau der Offshore-Windkraft in Europa vor. Um künftig größere Windstrommengen aufs Festland transportieren zu können, entwickelte der niederländische Übertragungsnetzbetreiber ein 525-kV-System…

Zum Hintergrund

  • Brüssel - Europas Übertragungsnetzbetreiber sehen aus den Folgen der Covid-19-Pandemie keine besondere Gefahr für die Stabilität ihrer Netze im Sommer 2020 erwachsen. Die seit Mai europaweit niedrigere Stromnachfrage war sogar eher zuträglich. Dabei brach die Nachfrage in einzlnen Ländern um satte 25 Prozent ein…
  • Berlin - Der Vorschlag der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) zum Aufbau eines Wasserstoffnetzes und seine Integration in die Gasnetzregulierung findet nur bedingte Zustimmung. Sehr grundsätzliche Bedenken äußert etwa der auf Energiewendefragen spezialisierte Think-Tank E3G in einem Positionspapier mit dem Titel "Gasinfrastruktur für ein klimaneutrales Deutschland"...

Alle Meldungen zum Thema

  • EU-Verteilnetzbetreiber fordern Anreize für Netzausbau

    Brüssel - Die europäischen Verteilnetzbetreiber sehen in den nächsten zehn Jahren einen enormen Investitionsbedarf für Ausbau und Instandhaltung ihrer Netze. Dafür fordern sie von den Regulierern entsprechende Anreize. Laut einer Deloitte-Studie beläuft sich der Investitionsbedarf bis 2030 auf bis zu 425 Mio. Euro...
  • Netzfrequenz in Europa 15 Sekunden lang außer Rand und Band

    Dortmund - Die Aufarbeitung der Ereignisse rund um den weitreichenden Beinahe-Blackout am 8. Januar macht Fortschritte: Nach dem plötzlichen Split des europäischen Stromnetzes kam es für 15 Sekunden zu massiven und kritischen Frequenzabweichungen. Dabei kämpften Europas Übertragungsnetzbetreiber parallel mit gegenläufigen Entwicklungen. Was die Turbulenzen auslöste, ist weiter unklar…
  • Transnet BW: Netzbooster-Planungen trotz Regelungslücken

    Berlin/Stuttgart - Der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW drängt auf klare regulatorische Vorgaben für den Bau und Betrieb sogenannter Netzbooster - also Batteriespeicher im Übertragungsnetz. "Wir haben für diese Pilotanlage aktuell keine finalrechtliche Klärung", räumte Werner Götz, Vorsitzender der Transnet-BW-Geschäftsführung, auf dem "Handelsblatt-Energiegipfel" ein...
  • Entgelte im Verteilnetz steigen nur moderat

    Bonn - Die Netznutzungsentgelte der Verteilnetzbetreiber haben sich 2021 im Schnitt kaum verändert. Das Netzentgelt für einen typischen Haushaltskunden liegt nach Angaben der Bundesnetzagentur bei 7,65 Cent/kWh gegenüber 7,60 Cent/kWh im Vorjahr (+0,7 Prozent)...
  • Amprion sieht gute Reaktion auf Netzstörung

    Dortmund - Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion sieht in der Reaktion auf den Frequenzabfall im europäischen Stromnetz einen Beleg dafür, dass alle Notfallsysteme funktionieren. Das betonte der Technikchef Hendrik Neumann...
  • ÜNB ziehen Preisobergrenze für Regelenergiemarkt an

    Essen - Die von der Bundesnetzagentur geforderte Preisobergrenze für den Regelenergiemarkt in Höhe von 9.999,99 Euro/MWh kommt zum 19. Januar. Das teilen die Übertragungsnetzbetreiber auf ihrer Webseite "regelleistung.net" mit. Damit erfolgt die Einführung der Preisobergrenze einen Monat nachdem die Bundesnetzagentur gefordert hatte, diese "unverzüglich" einzuführen...
  • Netzbetreiber warnen vor drohenden Stromausfällen

    Maria Enzersdorf - Nachdem Europa am Freitag nur knapp einem Stromausfall entkommen ist, warnen Netzbetreiber vor weiteren Frequenzabfällen im Energienetz in Zukunft. Die Situation verschärfe sich von Jahr zu Jahr, betont der Netz NÖ-Geschäftsführer Werner Hengst...
  • Sicherheitsreserve wartet weiter auf Einsatz

    Dortmund/Berlin - Auch im Jahr 2020 forderten die Übertragungsnetzbetreiber die in Sicherheitsreserve befindlichen Braunkohlekraftwerke nicht an. Damit blieb die Reserve auch im vierten Jahr unangetastet...
  • Wer kam, wer ging - Personalien des Jahres 2020

    Essen - Auch jenseits von Corona war 2020 für die Energiewirtschaft ein ereignisreiches Jahr voller richtungsweisender Umbrüche. Ein Gradmesser dafür sind die zahlreichen hochkarätigen Personalien bei Kommunalversorgern, Großkonzernen wie Eon und RWE und auch Verbänden wie dem VKU, die das Jahr mitprägten. energate wirft ein Schlaglicht auf einige Highlights des Personalkarussells im ablaufenden Branchenjahr…