Im Rahmen der Energiewende wird Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Im Juni 2018 hat die Bundesregierung die "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" (Kohlekommission) ins Leben berufen, die den Kohleausstieg planen und ihre Empfehlungen für Maßnahmen zur sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen abgeben soll. Alle Nachrichten zur laufenden Debatte und Meinungen aus Politik und Industrie lesen Sie hier.

Alle Meldungen zum Thema

  • Aktivisten blockierten Kraftwerke in Berlin und Mannheim

    Berlin/Mannheim - Nach mehr als 30 Stunden haben Kohlegegner ihren Protest am Heizkraftwerk Berlin und am Steinkohlekraftwerk Mannheim beendet. Sie forderten mit den parallelen Aktionen einen schnelleren Kohleausstieg....
  • Steinkohle: Bundesnetzagentur startet Abschaltauktionen

    Bonn - Die Bundesnetzagentur hat die ersten Ausschreibungen für das Abschalten von 4.000 MW Steinkohlekapazitäten gestartet. Noch fehlt dem Kohleausstiegsgesetz aber die Genehmigung der EU-Kommission...
  • "Kohleausstieg: Gerechtigkeit breit denken"

    Berlin - Der Ausstieg aus der Kohle muss gesamtheitlich betrachtet werden, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit...
  • Kohleausstieg: Steag schließt betriebsbedingte Kündigungen aus

    Essen - Die Steag will beim Ausstieg aus der Kohleverstromung ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen. Verhindern soll dies ein neuer Tarifvertrag, den Arbeitnehmervertreter und Arbeitgeber verhandelt haben. Dieser beinhaltet laut der Gewerkschaft ein "engmaschiges Sicherheitsnetz" für alle vom Kohleausstieg betroffenen Beschäftigten der Steag mit entsprechenden Verträgen...
  • BS Energy darf Kraftwerkspark umrüsten

    Braunschweig - Die Braunschweiger BS Energy kann mit den Baumaßnahmen für die Modernisierung ihres Kraftwerksparks starten. Die Veolia-Tochter plant auf dem Gelände des Heizkraftwerks Mitte zwei neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen...
  • Steag-Klage: Wirtschaftsministerium wartet ab

    Berlin - Das Bundeswirtschaftsministerium hat gelassen auf den Eilantrag des Kraftwerksbetreibers Steag gegen das Kohleausstiegsgesetz reagiert. In einem Rechtsstaat stehe es jedem frei, Gesetze überprüfen zu lassen, sagte ein Sprecher auf Nachfrage von energate. Auch Anwohner eines vom Tagebau betroffenen Ortes in Nordrhein-Westfalen wollen gegen das Kohleausstiegsgesetz klagen...
  • Hamburg will Bus- und Schiffsverkehr elektrifizieren

    Hamburg - Der Stadtstaat Hamburg will die CO2- Emissionen im Verkehr reduzieren. Dazu setzt die Hansestadt auf elektrische Antriebe für den Bus- und Schiffsverkehr. In zehn Jahren soll die Alster nur noch mit alternativen Antrieben befahren werden...
  • Steag schließt Müllverbrennung ans Fernwärmenetz an

    Saarbrücken - Der Kohleausstieg wirkt sich auch auf die Fernwärmeversorgung im Saarland aus. Künftig soll anstelle der Abwärme aus der Kohleverstromung eine große Müllverbrennungsanlage Energie für die Fernwärmeschiene Saar bereitstellen...
  • Steag: Verfassungsbeschwerde soll auf Eilantrag folgen

    Essen - Der Energiekonzern Steag will mit einem Eilantrag eine Erhöhung der abzuschaltenden Erzeugungsleistung in der für September geplanten ersten Ausschreibung für die Steinkohle erreichen. Das Unternehmen hofft zudem auf höhere Entschädigungen...
  • Steag geht rechtlich gegen Kohleausstieg vor

    Essen/Karlsruhe - Der Kraftwerkskonzern Steag geht rechtlich gegen die Kohleausstiegspläne vor. Der Betreiber von Steinkohlekraftwerken reichte beim Verfassungsgericht in Karlsruhe einen Eilantrag, wie energate aus Unternehmenskreisen erfuhr...