Im Rahmen der Energiewende wird Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Im Juni 2018 hat die Bundesregierung die "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" (Kohlekommission) ins Leben berufen, die den Kohleausstieg planen und ihre Empfehlungen für Maßnahmen zur sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen abgeben soll. Alle Nachrichten zur laufenden Debatte und Meinungen aus Politik und Industrie lesen Sie hier.

Alle Meldungen zum Thema

  • Strukturhilfen: Investitionsvereinbarung zwischen Bund und Ländern steht

    Berlin - Wenige Wochen nach Verabschiedung der Gesetze zum Kohleausstieg hat die Bundesregierung eine Regelung für die Gewährung der milliardenschweren Strukturhilfen an die betroffenen Länder auf den Weg gebracht...
  • Österreich: Treibhausgase stiegen im Vorjahr an

    Wien - In Österreich legte die Abgasmenge im Vorjahr weiter zu, und zwar deutlich stärker als das Wirtschaftswachstum. Stärkste Treiber waren die Sektoren Energie und Industrie sowie der Verkehr...
  • Millionenabschreibung auf Moorburg belastet Vattenfall - CEO geht

    Solna - Der Kohleausstieg in Deutschland und Corona-Effekte an den Energiemärkten bringen Vattenfall zusehends unter Druck. Wegen einer Abschreibung auf das Kohlekraftwerk Moorburg in dreistelliger Millionenhöhe ist der schwedische Staatskonzern im ersten Halbjahr 2020 in die roten Zahlen geraten. Konzernchef Magnus Hall zieht sich zudem überraschend zurück - "aus persönlichen Gründen"…
  • Wifo-Prognose: 10 Prozent weniger CO2 durch Konjunktureinbruch

    Wien - Die vorläufige Bilanz aus der Coronakrise führt zu einer guten und zu einer schlechten Nachricht. Kurzfristig darf die Umwelt aufatmen, langfristig könnte der Klimaschutz jedoch auf der Strecke bleiben...
  • EnBW erwartet Covid-19-Delle im operativen Geschäft

    Stuttgart - Der Karlsruher Energiekonzern EnBW stellt sich für das laufende Jahr auf coronabedingte Einbußen im operativen Geschäft ein. Dennoch hält Vorstandschef Frank Mastiaux an den finanziellen Zielen für das Gesamtjahr fest…
  • Steinkohlebranche hofft auf erste Evaluierung 2022

    Essen - Die deutsche Steinkohlebranche pocht trotz des beschlossenen Kohleausstiegs weiter auf die Systemrelevanz ihrer Kraftwerke. Der Verein der Kohleimporteure (VDKI) sieht die Anlagen nicht nur als notwendiges Energiewende-Back-up, sondern auch als unverzichtbaren Bestandteil der Wertschöpfungskette energieintensiver Schlüsselindustrien, insbesondere bei der Stahlproduktion…
  • CO2: NRW meldet "Rekord-Reduktion"

    Düsseldorf - Nordrhein-Westfalen liegt bei der CO2-Reduktion über dem Bundesdurchschnitt. Im Vergleich zu 1990 senkte das Land seine Emissionen um 38 Prozent, der Bundesdurchschnitt liege bei rund 35 Prozent...
  • "Wir brauchen künftig negative Emissionen"

    Freiburg/Berlin - Der Ausstieg aus der fossilen Energie ist eine der zentralen Maßnahmen gegen den Klimawandel. Forschende des Fraunhofer Instituts haben 13 Thesen abgeleitet, die zeigen, wie ein treibhausgasneutrales Energiesystem für Deutschland aussehen kann. Hans-Martin Henning, Institutsleiter Fraunhofer ISE, und Christoph Kost, Leiter der Gruppe Energiesysteme und Energiewirtschaft am Fraunhofer ISE, sprechen darüber im Interview mit energate...
  • Stawag stellt Wärmeversorgung um

    Aachen - Der Kohleausstieg trifft die Stadtwerke Aachen doppelt. Zum einen zwingt es das Unternehmen, seine Wärmeversorgung umzustellen. Zum anderen leidet es unter den Verlusten aus seiner Beteiligung am Steinkohlekraftwerk Lünen. Das wurde auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens deutlich...
  • Steag prüft Klage gegen Kohleausstieg

    Berlin/Essen/Aachen - Trotz neuer Zugeständnisse beim Kohleausstiegsgesetz fühlen sich Betreiber von Steinkohleanlagen durch die Ausstiegspläne benachteiligt. Der Essener Stromerzeuger Steag droht sogar mit juristischen Schritten. Erneuerbare-Verbände hingegen beklagen das langsame Tempo des Ausstiegpfades und fordern "keine halben Sachen" beim Erneuerbaren-Ausbau...