Titelbild für Kohleausstieg - Alle Nachrichten zum Thema

Ein Kohleausstieg in Deutschland ist nicht nur aus Klimaschutzgründen unvermeidlich. Neben der globalen Erwärmung sind weitere Gründe für den Kohleausstieg die Schädigung der Umwelt und Gefährdung der Gesundheit durch Emission von Schadstoffen wie zum Beispiel Ruß und Schwefelmetallen. Im Juni 2018 hat die Bundesregierung die „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Kohlekommission) ins Leben berufen, die den Kohleausstieg planen und ihre Empfehlungen für Maßnahmen zur sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen abgeben soll. Alle Nachrichten zur laufenden Debatte und Meinungen aus Politik und Industrie lesen Sie hier.

  • Kohleausstieg: Umweltministerium will CO2-Zertifikate löschen

    Berlin - Bundesumweltministerin Svenja Schulze will frei werdende Verschmutzungszertifikate von stillgelegten Kohlekraftwerken löschen. In keinem Fall dürften diese an andere Länder gehen, betonte sie. Eine abgestimmte Haltung der Bundesregierung gibt es aber noch nicht...
  • Schulze fordert schnellen Ausstiegsfahrplan

    Spremberg - Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) plädiert für mehr Tempo bei der Umsetzung des Kohleausstiegs. Der Ausstiegsplan müsse schnell kommen, sagte sie bei einem Besuch in der Lausitz Auch bei den Unternehmen und Mitarbeiten der Kraftwerke wächst die Ungeduld...
  • Von Klimaprämien aus der Lausitz und Kohleausstiegen im Rheinland - Eine Glosse

    Berlin - Wie Umweltministerin Schulze den CO2-Preis schmackhaft machen will und warum RWE-Chef Rolf Martin Schmitz beim Kohleausstieg genau auf diesen gekommen ist...
  • Stadtwerke München wollen Kohleausstieg vertagen

    München - Die Stadtwerke München (SWM) können den Kohleblock des Heizkraftwerks Nord nicht vorzeitig Ende 2022 abschalten. Alle Versuche, die daraus resultierende Lücke von 420 MW in der Fernwärmeversorgung zu schließen, seien gescheitert...
  • "Fossile Infrastruktur" bedroht Klimaziele

    Irvine/Kalifornien - Die Emissionen aus existierenden und geplanten Kraftwerken sowie fossiler Infrastruktur weltweit überschreiten den Wert, der für das Erreichen der Pariser Klimaziele notwendig ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von US-amerikanischen und chinesischen Forschern. Aus ihrer Sicht dürfen nur noch wenige neue Anlagen ans Netz gehen, existierende Kraftwerke früher abgeschaltet werden.
  • Ökostromanbieter EWS wächst dank Kohledebatte

    Schönau im Schwarzwald - Die Debatten um den Kohleausstieg haben dem Ökostromanbieter Elektrizitätswerke Schönau (EWS) ein starkes Geschäftsjahr 2018 beschert. Kundenzuwächse im Strom- und Gasgeschäft ließen Umsatz und Gewinn der sogenannten Stromrebellen aus Baden-Württemberg steigen...
  • Elia: Belgien fehlen 3.900 MW zum Atomausstieg

    Brüssel - Der beschleunigte Kohleausstieg der Nachbarländer bringt die belgische Stromversorgung in Bedrängnis. Damit das Land im Jahr 2025 sicher aus der Atomenergienutzung aussteigen kann, müssen Erzeugungskapazitäten im Umfang von 3.900 MW neu geschaffen werden...
  • NGOs und Gewerkschafter fordern sozialverträglichen EU-Kohleausstieg

    Brüssel - Die Nichtregierungsorganisationen CAN (Climate Action Network Europe) und WWF sowie der europäische Gewerkschaftsbund (EGB) drängen auf eine sozialverträgliche Ausgestaltung des europaweiten Kohleausstiegs. Dafür solle mehr EU-Geld fließen...
  • Greenpeace Energy: Kohlehilfen an Erneuerbaren-Flächen knüpfen

    Köln - Nach dem vergeblichen Versuch, RWE seine Braunkohlesparte für rund 384 Mio. Euro abzukaufen, fordert Greenpeace Energy den Konzern zur Flächenabgabe zu zwingen
  • Amprion plädiert für Kohle-Backup

    Berlin - Aus Sicht des Übertragungsnetzbetreibers Amprion könnten Kohlekraftwerke noch länger in einer Sicherheitsbereitschaft am Netz bleiben. Das Unternehmen warnte bei der Vorstellung der Jahresbilanz vor Schnellschüssen beim Ausstieg. Zudem forderte Amprion eine integrierte Netzplanung für Strom und Gas...