Im Rahmen der Energiewende wird Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen. Im Juni 2018 hat die Bundesregierung die "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" (Kohlekommission) ins Leben berufen, die den Kohleausstieg planen und ihre Empfehlungen für Maßnahmen zur sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen abgeben soll. Alle Nachrichten zur laufenden Debatte und Meinungen aus Politik und Industrie lesen Sie hier.

Alle Meldungen zum Thema

  • Uniper: Früheres Aus für Datteln IV nicht ausgeschlossen

    Düsseldorf - Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper schließt ein vorzeitiges Abschalten des umstrittenen Kohlemeilers Datteln IV nicht kategorisch aus. Voraussetzung dafür sei allerdings eine angemessene finanzielle Kompensation für die Stilllegung des Steinkohlekraftwerks....
  • Analyse: Kohleausstieg nach 2030 zu spät

    Berlin - Für das Beratungshaus Energy Brainpool ist das neue Klimaziele nur durch einen vorgezogenen Kohleausstieg erreichbar. Der Berechnung zufolge braucht das neue Sektorziel der Energiewirtschaft für 2030 den mit Abstand größten Hebel: die Reduktion der Kohleverstromung...
  • EU-Parlament stimmt für EU-Kohleausstiegsfonds

    Brüssel - Das Plenum des EU-Parlaments hat für den Kompromiss zum EU-Kohleausstiegsfonds gestimmt. Dieser fördert den Umbau hin zu mehr erneuerbaren Energien, Gasprojekte erhalten keine Fördergelder...
  • Niederländische Regierung stellt Schiedsverfahren infrage

    Den Haag - Das niederländische Wirtschaftsministerium will die Rechtsgrundlage der Schiedsverfahren von Uniper und RWE gegen den niederländischen Kohleausstieg prüfen lassen...
  • Greenpeace: Braunkohleentschädigung zu hoch angesetzt

    Berlin - Um die Braunkohleentschädigungen für die Kraftwerksbetreiber RWE und Leag für zukünftige Gewinnausfälle durch den Kohleausstieg ist ein neuer Streit entfacht. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hält die vereinbarten Zahlungen in Höhe von 4,35 Mrd. Euro für zu hoch...
  • Stiftung Klimaneutralität will CO2-Mindestpreis für schnellen Kohleausstieg

    Berlin - Die Stiftung Klimaneutralität plädiert für die Einführung eines nationalen CO2-Mindestpreises im Stromsektor. Pro Tonne CO2 sollten künftig 65 Euro anfallen. Mit ihrem Vorschlag will die Stiftung mehr Planunsgssicherheit und einen schnelleren Ausstieg aus der Kohleversstromung erreichen...
  • Parteien treten in den Klimawettstreit

    Berlin/Essen - Wenige Tage nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Klimaschutzgesetz nimmt die Debatte um höhere Emissionsziele Fahrt auf. Die Große Koalition will noch vor der Bundestagswahl Änderungen beschließen, auch die Grünen bieten ihre Mitarbeit an. Und auch der Kohleausstieg gerät erneut in die Diskussion...
  • Vattenfall überwindet Moorburg-Delle

    Solna - Nachdem der deutsche Kohleausstieg im Vorjahr die Bilanz verhagelte, startet Vattenfall jetzt deutlich positiver ins neue Jahr. In den ersten drei Monaten verbuchte der schwedische Konzern einen Gewinn von rund 10,4 Milliarden schwedischen Krone (1 Mrd. Euro), nach 6,9 Mrd. Kronen im Vorjahr...
  • RWE-Aktionäre wollen schnelleren Kohleausstieg

    Essen - Die Anteilseigner des Essener Energiekonzerns RWE fordern von der Unternehmensführung mehr Tempo beim Kohleausstieg und der Dekarbonisierung. Insbesondere vor dem Hintergrund der neuen EU-Taxonomieverordnung nimmt das Thema Dekarbonisierung und Nachhaltigkeitsstrategien einen immer größeren Raum für die Reputation des Energieversorgers ein...
  • "Für unsere Kraftwerke ergeben sich verschiedene Optionen"

    Berlin - Der Kraftwerksbetreiber Onyx Power steht an seinen Kohlestandorten Wilhelmshaven und Bremen im Licht des Kohleausstiegs vor zentralen Weichenstellungen. Über die Umrüstpläne, Optionen und die Aussichten auf Förderungen sprach energate mit Geschäftsführer Peter Feldhaus...