Der Begriff Lorawan steht für "Long Range Wide Area Network". Die Funktechnik zeichnet sich durch eine hohe Reichweite und einen geringen Energieverbrauch aus. So lassen sich kleine Datenraten von Sensoren effizient an Gateways übertragen. Von dort laufen sie an einen Server im Rechenzentrum ein und können dann für unterschiedliche Anwendungen genutzt werden. Dabei können hunderte Sensoren innerhalb eines Netzwerkes verwaltet werden. Typische Lorawan-Anwendungsfälle sind im städtischen Bereich zum Beispiel die Übertragung von Strom-Messwerten, Füllstandsmessungen von Behältern wie Glascontainern, die Ermittlung von Verkehrs- und Wetterdaten oder die Zählerauslesung in Fernwärmeschächten.

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WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach (rechts) und Marcus Sohns, Engie Deutschland, mit einer smarten Straßenleuchte.
08
Jul
2021

Stadtwerke Wuppertal vernetzen Straßenlaternen

Wuppertal - Die Stadtwerke Wuppertal setzen intelligentes Licht zur Straßenbeleuchtung ein. Die mit Sensoren ausgestatteten Laternen sind digital vernetzt und sollen die Energieeffizienz steigern...

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    Bonn - Die Bundesnetzagentur hat ihre Entscheidung, die Nutzungsrechte der 450 MHz-Frequenzen an die Energiewirtschaft zu geben, besiegelt. Nachdem sich die Behörde bereits Anfang November für eine entsprechende Nutzung ausgesprochen hatte, folgte nun auch die Zustimmung durch ihren Beirat...