Das 2017 verabschiedete Mieterstromgesetz ermöglicht es Vermietern, den in der eigenen Immobilie geförderten Strom an ihre Mieter weiterzuverkaufen. Der Strom aus der Solaranlage oder der KWK-Anlage muss nicht durch ein öffentliches Netz geleitet werden, sodass die üblicherweise anfallenden Netzentgelte entfallen. Mieter können so von günstigem, nachhaltigem und lokalem Strom profitieren. Kritisch diskutiert wird die Entlastung von Abgaben und Umlagen für wenige, privilegierte Haushalte sowie der Ausschluss von Gewerbegebäuden. Alle Nachrichten zu Mieterstrom lesen Sie hier.

Alle Meldungen zum Thema

  • Fraunhofer-Start-up für dezentrale Energielösungen

    München - Eine Cloud-basierte Software des Münchner Start-ups Ampeers Energy soll das Management von Mieterstromlösungen oder das Laden von Elektroautos erleichtern. Die Idee und ein Teil des Personals kommen von der Fraunhofer-Gesellschaft, die auch zu den Investoren gehört…
  • Tiefenbeck: "Die Blockchain verbraucht nur 1,6 Prozent der Solarstromproduktion"

    Walenstadt - Seit Anfang Januar vermarktet ein Forschungskonsortium im ersten lokalen Strommarkt der Schweiz vor Ort erzeugten Solarstrom über eine Blockchain in der Nachbarschaft. Kürzlich zogen die Projektbeteiligten ein erstes positives Zwischenfazit. Wir haben Projektleiterin Verena Tiefenbeck von der ETH Zürich zu den Erfahrungen mit der Blockchain-Technologie befragt...
  • Heilbronner Quartierskonzept integriert Mieterstrom

    Heilbronn - Die Aachener Discovergy hat innerhalb des Heilbronner Quartiers "Am Neckarbogen" Messstellenkonzepte für drei Mieterstromprojekte erarbeitet und realisiert. In dem Quartier entstehen bis zum Jahr 2035 mehr als 85.000 Quadratmeter Wohnfläche und über 38.000 Quadratmeter mit Gewerbeeinheiten...
  • Baur: "Eine Erhöhung der Mieterstromförderung ist zweitrangig"

    München - Seit zwei Jahren gibt es das Mieterstromgesetz, ins Rollen gekommen ist dieser Markt allerdings noch nicht. Was genau die Hürden für Mieterstromprojekte sind und ob es zur Umsetzung überhaupt eine Förderung braucht, darüber sprach energate mit Josef Baur, Mitgründer und Geschäftsführer von Vor Ort Energie...
  • Mehr Gewinn aus Mieterstrom für Genossenschaften

    Berlin - Der Bundesrat hat die mögliche Gewinnspanne von Wohnungsgenossenschaften durch Mieterstrom angehoben. Statt bislang zehn Prozent sollen Genossenschaften künftig bis zu 20 Prozent ihrer Umsätze mit dem Verkauf von eigenerzeugter Solarenergie an Mieter erwirtschaften können...
  • Altmaier sagt Änderungen beim Mieterstrom zu

    Berlin - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will im Herbst Änderungen am Mieterstromgesetz auf den Weg bringen. Das bestätigte der Minister in einem Brief an die Koalitionsfraktionen, der der Redaktion vorliegt. Vor allem die SPD hatte sich für Verbesserungen eingesetzt...
  • Stadtwerke Schweinfurt investieren in Mieterstrom

    Schweinfurt - Die Stadtwerke Schweinfurt haben eine Kooperation für ihr erstes? Mieterstromprojekt mit dem örtlichen kommunalen Wohnungsunternehmen SWG geschlossen...
  • Fürstenwerth: "Barrieren für Mieterstrom beseitigen"

    Berlin - Trotz des Gesetzes zur Förderung von Mieterstrom gibt es bislang kaum entsprechende Dachsolaranlagen in Deutschland. Daniel Fürstenwerth, Geschäftsführer des Berliner Mieterstrom-Start-ups Solarimo, schreibt in einen Gastkommentar, was sich aus seiner Sicht bessern muss, um die Solarenergie in die Städte zu holen.
  • Mieter wissen wenig über Mieterstrom

    Köln - Die Marktdurchdringung bei Mieterstromkonzepten lässt zu wünschen übrig. Selbst in Wohnhäusern, wo entsprechende Lösungen verfügbar sind, wissen die dort wohnenden Mieter oft nichts über diese Möglichkeit...
  • Neues OLG-Musterverfahren zu Mieterstrom

    Düsseldorf - Das Oberlandesgericht Düsseldorf muss sich erneut damit befassen, wie groß eine Mieterstromanlage für eine Netzentgeltbefreiung sein darf. Eine Bürgerenergiegesellschaft hat beim Gericht Beschwerde gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur eingelegt, die dem Verteilnetzbetreiber Netze BW Recht gab und eine Einordnung des Projekts mit 143 Wohneinheiten als sogenannte Kundenanlage ablehnte...