Die Gaspipeline Nord Stream 2 soll künftig Erdgas aus Russland durch die Ostsee nach Europa transportieren. Für den Bau der Ostseepipeline verantwortlich ist die Gazprom-Tochter Nord Stream 2 AG, an der Finanzierung des Leitungsbauprojekts beteiligen sich aber auch Engie, OMV, Shell, Uniper und Wintershall Dea. Gegen das Projekt gibt es von verschiedenen Seiten Widerstände. So verzögert sich die Fertigstellung der Pipeline aktuell, da die USA den Betreibern von Verlegeschiffen mit Sanktionen gedroht haben.

Hinweis: Sehen Sie hier die Aufzeichnung des energate-Webtalks vom 24.11.2020 zum Thema "Nach der US-Wahl: Wie geht es weiter mit Nord Stream 2?".

Aktuellste Meldung

Die DUH wendet sich mit einer zweiten Klage gegen die Wiederaufnahme der Verlegarbeiten an der Gaspipeline Nord Stream 2.
13
Apr
2021

DUH klagt erneut gegen Nord Stream 2

Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will mit einer neuen Klage den Weiterbau der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 stoppen. Die Klage vor dem Verwaltungsgericht Hamburg richtet sich gegen die Genehmigung der Bauarbeiten durch das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)...

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    Washington - Die US-Regierung erwägt weitere Sanktionen gegen den Bau der umstrittenen Erdgaspipeline Nord Stream 2 zu verhängen. In einer am 18. März veröffentlichten Erklärung forderte US-Außenminister Antony Blinken alle auf, die an der Fertigstellung der Leitung beteiligt sind, ihre Arbeiten unverzüglich einzustellen...
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    Die russische Regierung hat Österreichs ehemalige Außenministerin Karin Kneissl als Kandidatin für den Verwaltungsrat von Rosneft nominiert. Kneissl soll wie Gerhard Schröder für den teilstaatlichen Ölkonzern als unabhängige Direktorin tätig werden, meldete der russische Ministerrat...
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    Berlin - Die im Zusammenhang mit dem Pipelineprojekt Nord Stream 2 gegründete Stiftung "Klima- und Umweltschutz MV" zieht seit Wochen kontroverse Diskussionen nach sich. Die Bundesregierung weist die Verantwortung zu Ziel und Zweck der Stiftung nun von sich...
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    Brüssel - Den Bau der Ostseepipeline stoppen kann nur die Bundesnetzagentur. Das stellte die Generaldirektorin der Energieabteilung der EU-Kommission, Ditte Juul Jörgensen, bei einer Anhörung im Energieausschuss des EU-Parlaments klar...
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    Kassel Hamburg - Die wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie hinterlassen tiefe Spuren in der Bilanz von Wintershall Dea. Der Verfall der Öl- und Gaspreise bescherte dem Explorationsunternehmen einen massiven Gewinneinbruch und milliardenschwere Abschreibungen. Die Trendumkehr einiger wichtiger Kennzahlen im vierten Quartal und die Hoffnung auf weitere Erholung lassen das Management aller Unsicherheiten zum trotz mit Optimismus auf das laufende Jahr schauen…