Die Gaspipeline Nord Stream 2 soll künftig Erdgas aus Russland durch die Ostsee nach Europa transportieren. Für den Bau der Ostseepipeline verantwortlich ist die Gazprom-Tochter Nord Stream 2 AG, an der Finanzierung des Leitungsbauprojekts beteiligen sich aber auch Engie, OMV, Shell, Uniper und Wintershall Dea. Gegen das Projekt gibt es von verschiedenen Seiten Widerstände. So verzögert sich die Fertigstellung der Pipeline aktuell, da die USA den Betreibern von Verlegeschiffen mit Sanktionen gedroht haben.

Hinweis: Sehen Sie hier die Aufzeichnung des energate-Webtalks vom 24.11.2020 zum Thema "Nach der US-Wahl: Wie geht es weiter mit Nord Stream 2?".

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Der BDEW sprach mit (v.l.n.r) Christian Lindner (FDP), Annalena Baerbock (Grüne), Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (CDU) über Energiepolitik.
17
Jun
2021

Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock sieht Gas als Brückentechnologie

Berlin - Bei einer Gesprächsrunde des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zur Bundestagswahl sprach sich die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock für Gas als Übergangstechnologie aus. Irgendwann habe so eine Brücke aber auch ein Ende...

Zum Hintergrund

  • Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will mit einer neuen Klage den Weiterbau der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 stoppen. Die Klage vor dem Verwaltungsgericht Hamburg richtet sich gegen die Genehmigung der Bauarbeiten durch das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)...
  • Washington - Die US-Regierung erwägt weitere Sanktionen gegen den Bau der umstrittenen Erdgaspipeline Nord Stream 2 zu verhängen. In einer am 18. März veröffentlichten Erklärung forderte US-Außenminister Antony Blinken alle auf, die an der Fertigstellung der Leitung beteiligt sind, ihre Arbeiten unverzüglich einzustellen...

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