Bisher agieren die drei Sektoren der Energiewirtschaft, Elektrizität, Wärme und Verkehr weitgehend getrennt voneinander. Derzeit basieren der Wärme- und Verkehrsbereich hauptsächlich auf fossilen Energieträgern, während die Energiewende überwiegend im Strombereich stattfindet. Um die Energiewende zu meistern, ist allerdings eine Vernetzung der Sektoren, sprich Sektorkopplung, ratsam. Der Wärme- und Mobilitätsbereich sollte hier ebenfalls berücksichtigt werden. Alle Nachrichten zur Sektorkopplung lesen Sie hier.

Aktuellste Meldung

Am zweiten Tag des 'Oesterreichs Energie Kongress' waren Konflikte zwischen Energiewende und Föderalismus ein Thema.
22
Apr
2021

Energiewende und Föderalismus: Nicht immer in Harmonie

Wien - Gegensätze zwischen der Energiewende und dem Föderalismus in Österreich waren Thema am "Energie-Kongress". Der Tenor: Zwang gegenüber den Bundesländern sei abzulehnen, aber klare Vorgaben und Änderungen bei Planungen brauche es schon. Einer der Vorschläge zielte auch darauf ab, die Verfassung zu ändern...

Zum Hintergrund

Alle Meldungen zum Thema

  • Altmaier kündigt neue Regelung zur Spitzenlastglättung an

    Berlin - Das Bundeswirtschaftsministerin will noch in der laufenden Legislaturperiode einen neuen Vorschlag zur Einbindung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen durchbringen...
  • Immobilienverband macht sich für Geothermie stark

    Berlin - Für eine sozial verträgliche Wärmewende braucht es deutlich mehr Geothermieprojekte in Deutschland und damit auch finanzielle Hilfen insbesondere für kleinere Stadtwerke. Diesen Standpunkt vertrat Axel Gedaschko, Präsident des Immobilienverbandes GdW, in einer von der Agora Energiewende organisierten Podiumsdiskussion...
  • Ladeinfrastruktur eröffnet große Marktchancen

    München - Die öffentliche Ladeinfrastruktur bietet große Marktchancen für die Energiebranche. 2030 könnte jeder zweite Neuwagen in der EU ein E-Auto sein, prognostiziert das Beratungshaus Boston Consulting Group (BCG) in einer Studie.
  • Österreich tritt globalem Erneuerbarennetzwerk bei

    Wien - Österreich ist dem globalen "Netzwerk für erneuerbare Energien des 21. Jahrhunderts" beigetreten…
  • E-Wirtschaft identifiziert Hürden auf dem Weg zur Energiewende

    Wien - Österreichs Ziele, bis 2040 die Klimaneutralität zu erreichen, scheinen auf den ersten Blick zeitlich noch weit entfernt. Die dafür notwendigen Planungsvorlaufzeiten werfen jedoch die Befürchtung auf, dass so manches Ziel nicht innerhalb der zeitlichen Vorgaben erreicht werden kann, hieß es auf dem sechsten "Österreichs-Energie-Kongress"…
  • SPD-Kanzlerkandidat Scholz kritisiert "Stromlüge"

    Berlin - Finanzminister Olaf Scholz kritisiert die Berechnungen des Wirtschaftsministeriums zum künftigen Strombedarf scharf: "Die Zahlen, die heute in der Welt sind, sind eine Stromlüge", sagte der SPD-Kanzlerkandidat bei einer Gesprächsrunde auf den Berliner Energietagen...
  • Polen will Kohlekraft verstaatlichen

    Warschau - Die polnische Regierung will nahezu sämtliche Kohlekraftwerke des Landes in die staatliche Hand überführen. Dazu will sie die "Nationale Agentur für Energiesicherheit" (NAPE) gründen...
  • "Smart-Meter-Pflicht bremst Energiegemeinschaften"

    Wien - Ursula Seethaler ist Mitgründerin der Energiekooperative Ourpower. Deren Ziel ist, Strom zu 100 Prozent direkt aus regionalen erneuerbaren Energiequellen zu beziehen...
  • Erneuerbaren-Verband fordert rasches EAG gegen Investitionsstau

    Wien - Der Verband der erneuerbaren Energien Österreich fordert einen raschen Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes. Um den derzeitigen Investitionsstau bei erneuerbaren Energieprojekten schnell zu beseitigen, brauche es eine Gesetzeswerdung noch vor dem Sommer...