Mit CCS ("Carbon Capture and Storage") wird ein Verfahren bezeichnet, bei dem Kohlendioxid abgetrennt und gespeichert wird. So soll verhindert werden, dass das Klimagas in die Atmosphäre gelangt. Insbesondere für industrielle Prozesse wird das Verfahren als effiziente Option diskutiert. Lesen Sie alle Nachrichten zu CCS auf unserer Themenseite.

Alle Meldungen zum Thema

  • Dickel: "Wir machen uns beim Wasserstoff unnötig abhängig"

    Berlin - Eine Dekarbonisierung der Industrie allein mit grünem Wasserstoff ist nicht möglich. Diese Meinung vertritt Ralf Dickel, Senior Visiting Research Fellow am Oxford Institute of Energy Studies (OIES), wie er im Interview mit energate verdeutlichte. Er hält die im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie gesetzten Beschränkungen der Bundesregierung für falsch...
  • Dickel: "Ohne blauen Wasserstoff geht es nicht"

    Berlin - Die Bundesregierung hat am 10. Juni ihre Wasserstoffstrategie verabschiedet. Gefördert wird im Rahmen der Strategie Wasserstoff, der mit dem Elektrolyseverfahren aus erneuerbarem Strom erzeugt wird. Nur solch grüner Wasserstoff sei nachhaltig, heißt es in der Strategie. Ralf Dickel, Senior Visiting Research Fellow am Oxford Institute of Energy Studies (OIES), hält diese Beschränkung für falsch. In einer Studie für das Institut argumentiert er, blauer Wasserstoff sei notwendig, um schnell vor allem industrielle Prozesse zu dekarbonisieren. Dies meint Wasserstoff, der mit dem Prozess der Dampfreformierung aus Erdgas gewonnen wird. Das dabei anfallende CO2 soll eingelagert werden (CCS). energate hat mit Dickel über das Papier und seine Argumentation gesprochen...
  • Dekarbonisierung der Industrie erfordert mehr Leitungen und CCS

    Wuppertal - Um die energieintensive Industrie zu dekarbonisieren, ist die Abschneidung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CCS) unerlässlich. Das geht aus einem Papier des Wuppertal-Instituts hervor. Gleichzeitig müsse der Leitungsbau verstärkt werden...
  • Blauer und türkisfarbener Wasserstoff brauchen noch Zeit

    Berlin - Viele Energieakteure warten seit langem auf den Startschuss der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland durch die entsprechende Strategie der Bundesregierung. Inzwischen zeichnet sich ab, dass diese in der kommenden Woche im Bundeskabinett beschlossen wird. Bis klimaneutrale Wasserstofftechnologien marktfähig sind, werden aber noch einige Jahre vergehen. Das zeigten mehrere Diskussionsrunden im Rahmen der dieses Jahr rein virtuell stattfindenden "Berliner Energietage"...
  • "Wasserstoff für die Energiewende - aber nicht in allen Bereichen"

    Berlin - In Deutschland und Europa wird die energiepolitische Diskussion derzeit stark von Wasserstoff als universellem Energieträger für die Energiewende geprägt. Die unterschiedlichen Sektoren erfordern aber eine differenzierte Betrachtung, betonten Norman Gerhardt und Jochen Bard vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE in einem Gastkommentar...
  • Grünes Licht für norwegisches CCS-Projekt

    Stavanger - Die Öl- und Gaskonzerne Equinor, Shell und Total haben die Investitionsentscheidung für die Entwicklung eines unterirdischen CO2-Lagers in Norwegen getroffen...
  • Neumann: "Kohleausstieg ist Armutszeugnis für Technologiestandort Deutschland"

    Berlin - Braun- und Steinkohle haben über Jahrzehnte eine bezahlbare Energieversorgung gesichert. Erneuerbare Energien haben bisher noch nicht gezeigt, dass sie dies ebenfalls können, schreibt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Martin Neumann in einem Gastbeitrag für energate. Deutschland drohe durch den Kohleausstieg die Abhängigkeit von Energieimporten...
  • Gesunkene Rohstoffpreise belasten OMV-Ergebnis

    Wien - Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Rückgang beim CCS (Current Cost of Supply) operativen Ergebnis vor Sondereffekten um acht Prozent auf 699 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet...
  • Widerstand gegen LNG-Terminals verfestigt sich

    Berlin - Der Widerstand gegen die in Deutschland geplanten LNG-Terminals verfestigt sich. Umweltverbände und Initiativen gegen die möglichen Terminals für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade wollen künftig enger zusammenarbeiten...
  • Porthos und Athos auf europäischer PCI-Liste

    Woerden/Uetrecht - Das EU-Parlament hat kürzlich der vierten Liste mit Energieinfrastrukturprojekten im gemeinsamen Interesse (PCI) zugestimmt. Neben dem Bau neuer Strom- und Gasleitungen werden darüber auch Vorhaben zur CO2-Abscheidung (CCUS) unterstützt...