Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert. Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen werden feste Vergütungen garantiert, die Übertragungsnetzbetreiber sind für die Verrechnung der Fördergelder auf dem EEG-Konto zuständig. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Strommengen liegen teilweise weit unter den festen Vergütungssätzen. Der Differenzbetrag wird durch die EEG-Umlage auf alle Stromverbraucher umgelegt. Die Befreiung stromkostenintensive Unternehmen von der Ökostromumlage zum Schutz ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist hier ein viel diskutiertes Thema. Seit Januar 2017 wird die Höhe der Vergütung durch Ausschreibungen ermittelt. In der nächsten Legislaturperiode könnte das das Erneuerbare-Energien-Gesetz erneut auf dem Prüfstand stehen. Alle Nachrichten zur EEG-Umlage lesen Sie hier.

  • Rheinland-Pfalz öffnet Grünflächen für Solarenergie

    Mainz - In Rheinland-Pfalz können künftig Solar-Freiflächenparks auch auf Grünland entstehen. Eine neue Verordnung öffnet bestimmte ertragsschwache und artenarme Flächen für die Nutzung der Solarenergie...
  • Biogasverbände vermissen wichtige Weichenstellungen

    Berlin - Im Entwurf des Energiesammelgesetzes fehlen für die Bioenergie wichtige Weichenstellungen. Das bemängeln die Bioenergieverbände BBE, DBV und Fachverband Biogas anlässlich der öffentlichen Anhörung zu Entwurf des Energiesammelgesetzes im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages...
  • Verbände kritisieren Energiesammelgesetz

    Berlin - Im Vorfeld der Anhörung des Bundestages zum Entwurf des Energiesammelgesetzes (ESG) haben sich Verbände aus den Bereichen Energie, Immobilen und Umweltschutz kritisch geäußert. Die Bundesregierung verpasse es, die zwingenden Reformen für die Flexibilisierung und Fortentwicklung des Energiesektors anzugehen...
  • EEG-Konto wächst im Oktober

    Berlin - Der Stand des EEG-Kontos ist im Oktober um rund 38 Mio. Euro gestiegen. Die Einnahmen von 2,202 Mrd. Euro übertrafen die Ausgaben in Höhe von 2,164 Mrd. Euro. Ende Oktober betrug der Kontostand etwa 3,690 Mrd. Euro...
  • Innovationsauktionen gehen Union nicht weit genug

    Berlin - Die Unionsfraktion will die geplanten Sonderausschreibungen für Windräder und Solaranlagen weitestgehend als Technologie-übergreifende Innovationsausschreibungen umsetzen. Der Kabinettsbeschluss zum Energiesammelgesetz, nach dem Innovationsauktionen nur einen Teil der Sonderausschreibungen ausmachen, stellt die Union längst nicht zufrieden...
  • Verbändekritik an Novelle zur Stromsteuerbefreiung

    Berlin/Hannover/Frankfurt am Main - Die Verbände BKWK, VFW und AGFW fordern Anpassungen am Gesetzesentwurf zur Regelung der Stromsteuerbefreiung für Erneuerbaren- und KWK-Anlagen. Mit der Novelle aus dem Bundesfinanzministerium sollen die Befreiungen beihilferechtskonform und damit rechtssicherer ausgestaltet sein. Die Interessenvertreter legen nun in einer Stellungnahme dar, welche Änderungen sie an dem Referentenentwurf fordern...
  • Widerstand in Bayern gegen neue Stromtrassen

    Redwitz - Der neue bayerische Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat sich gegen das Stromleitungsprojekt "P44" positioniert. "P44 - mit mir nicht", sagte er während der Netzausbaureise von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)...
  • Grüne Vollversorgung Berlins möglich

    Berlin - Der Strombedarf Berlins kann technisch gesehen zum Großteil direkt mit Ökostrom aus der Region gedeckt werden. Für eine Umsetzung gibt es allerdings regulatorische Hürden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Klimaschutz, Energie und Mobilität...
  • Grüner Wasserstoff aus dem Rhein

    Grenzach-Wyhlen/Stuttgart - In Baden-Württemberg ist die landesweit erste Produktionsanlage für "grünen" Wasserstoff im Megawatt-Maßstab gestartet. Die Power-to-Gas-Anlage in direkter Nachbarschaft zum Laufwasserkraftwerk Whylen soll knapp ein Jahr lang der Forschung dienen, um die Brennstoffzellen-Mobilität voranzutreiben...
  • Für Biomasse wird es ohne EEG schwierig

    Würzburg - Das Auslaufen der EEG-Vergütung wird für Betreiber von Biomasseanlagen am schwierigsten zu verkraften sein. Sollte sich keine Altenativen im Wärmemarkt bieten, könnten sie vom Markt verschwinden, betonten Branchenexperten bei einem Fachgespräch in Würzburg. Für die Solaranlagen spielt die Förderung dagegen bald keine Rolle mehr.