Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden immer wieder laut. Alle Nachrichten zum Emissionshandel lesen Sie hier.

  • Studie: Verbrenner müssen ab 2030 vom Markt

    Köln - Im europäischen Mobilitätssektor besteht mit Blick auf die Klimaziele dringender Handlungsbedarf. Laut einer Studie lässt sich die globale Klimaerwärmung nur dann noch 1,5 Grad begrenzen, wenn europaweit ab 2030 keine Neuwagen mit reinem Benzin- oder Dieselantrieb mehr verkauft werden...
  • Deutschland reguliert Luftschadstoff-Emissionen

    Berlin - Deutschland hat sich kürzlich zur langfristigen Reduktion bestimmter Luftschadstoffe wie Stickstoff- und Schwefeldioxid verpflichtet. Nun will die Bundesregierung Emissionsgrenzwerte für kleine, mittlere und mittelgroße Feuerungsanlagen in einer Verordnung gebündelt erlassen. Grenzwerte für Großkraftwerke wird es wohl erst im kommenden Frühjahr geben, wenn auch der Zeitplan für den Kohleausstieg feststehen soll...
  • Nabu: Elektromobilität notwendig und dennoch problematisch

    Bonn - Der Naturschutzbund (Nabu) hält für die Verkehrswende die Elektromobilität für unausweichlich. Die Autoindustrie, die am Verbrennungsmoter festhalten wolle, werbe für synthetische Kraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien. "Das wird nicht funktionieren", warnte der Leiter Verkehrspolitik, Dietmar Oeliger...
  • OECD-Studie: CO2-Preis steigt zu langsam

    Berlin - Wollen die Regierungen ihren Verpflichtungen bei der Senkung der CO2-Emissionen nachkommen - ist eine schnellere Erhöhung des CO2-Preises notwendig...
  • Pofalla soll sich gegenüber Kohlekommission erklären

    Berlin - Mit einhelliger Ablehnung haben Parteien, Verbände und Unternehmen auf die Vorschläge von Bahnvorstand Ronald Pofalla für einen Kohleausstieg bis 2038 reagiert. Mitglieder der Kohlekommission der Bundesregierung sehen das Vertrauen in die Arbeit des Gremiums beschädigt und fordern in der nächsten Sitzung eine Erklärung...
  • Verfehlen von Klimaschutzzielen belastet Steuerzahler mit Milliarden

    Berlin - Das Verfehlen der Klimaschutzziele bei Verkehr, Landwirtschaft und Gebäuden könnte die Steuerzahler in Deutschland bis 2030 mit 60 Mrd. Euro belasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie von Agora Energie und Agora Verkehrswende. Einen Ausweg sehen die Autoren in verstärkten Klimaschutzmaßnahmen...
  • Chargepoint will über zwei Millionen Ladesäulen bauen

    Campbell - Der US-Mobilitätsdienstleiser Chargepoint will bis zum Jahr 2025 weltweit 2,5 Mio. Ladestationen für Elektroautos eröffnen. Dies kündigte das Unternehmen am Rande eines Klimagipfels in den USA an...
  • Von Parlamentsduellen, gefährlichen Baumhäusern und Bündelgesetzen

    Berlin - Bühne frei im Bundestag nach der Sommerpause. Doch nicht nur im Berliner Parlament tat sich diese Woche einiges, sondern auch in der Hauptstadt fernen Wäldern...
  • Safe: Aufgabe ist erledigt

    Berlin - Mit dem Auslaufen der Importzölle für Solarprodukte hat die Solar Alliance for Europe (Safe) ihr Ziel erreicht. Das aus dem Bündnis entstandene Netzwerk soll erhalten bleiben...
  • Altmaier kürzt Mittel für Gebäudesanierung

    Berlin - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat im Bundestag den Haushalt seines Hauses für 2019 vorgestellt. Für energetische Sanierung sind rund 100 Mio. Euro weniger vorgesehen. Altmaier kündigte an, noch im September einen Gesetzentwurf für die Sonderausschreibungen für erneuerbare Energien vorzulegen...