Die EU hat den Emissionshandel 2005 als zentrales Instrument der europäischen Klimapolitik eingeführt. Wer die Luft mit Treibhausgasen (Kohlendioxid) belastet, benötigt hierzu Rechte in Form von Zertifikaten. Die Erlöse aus dem Zertifikate-Handel fließen in den Klimaschutz. Niedrige Preise veranlassen die Industrie aber kaum in klimafreundliche Technik zu investieren. Forderungen nach einem Mindestpreis für CO2-Zertifikate und einem nationalen CO2-Handel werden lauter. Alle Nachrichten zum Thema lesen Sie hier.

  • Equinor darf CO2 speichern

    Oslo - Der norwegische Energiekonzern Equinor hat die Genehmigung zur Einrichtung eines CO2-Speichers vor der Küste erhalten. Das teilte das Energieministerium in Oslo mit.
  • Vassiliadis: "Keine unverrückbaren Ausstiegsdaten festlegen"

    Berlin - Für die Gewerkschaften sitzt IGBCE-Chef Michael Vassiliadis in der Kohlekommission. Im energate-Interview spricht über die aktuelle Forderung nach einem Anpassungsentgelt für die Braunkohlebeschäftigten und mögliche Ausstiegsdaten...
  • Industrie und Gewerkschaften nennen Bedingungen für Kohleausstieg

    Berlin - Vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt fordern Industrievertreter milliardenschwere Strompreisentlastungen für energieintensive Unternehmen. Die geht aus einem der Redaktion vorliegenden Schreiben vor. Die Gewerkschaften bringen eine Anpassungsentgelt für die Beschäftigen im Bergbau ins Spiel...
  • Edis und Gasag starten Wasserstoff-Projekt in Ketzin

    Berlin - Die Energieversorger Edis und Gasag richten zusammen am Standort Ketzin (Brandenburg) ein "Energiewendelabor" ein. Sie planen dort den Bau einer Power-to-Gas-Anlage...
  • "Rasches Umsteuern für eine erfolgreiche Wärmewende"

    Berlin - Energieeffizienz wird gerne als tragende Säule der Energiewende bejubelt, in wichtigen energiepolitischen Debatten fällt sie jedoch immer wieder hinten runter, schreiben Alexandra Langenheld (Agora Energiewende) und Andreas Jahn (Regulatory Assistance Project) in ihrem Gastbeitrag für energate. So ist bisher nicht klar, ob die Gebäude-Kommission kommt und was diese zum Klimaschutzgesetz 2019 beitragen kann. Mit der angekündigten "ambitionierten und sektorübergreifenden Energieeffizienzstrategie" bestehe aber noch die Chance, ohne Strukturbrüche auf Zielkurs 2030/2050 einzuschwenken...
  • BWE drängt auf Energiesteuerreform

    Berlin - Der Bundesverband Windenergie (BWE) hat seine Forderung nach einer Reform der Steuern und Abgaben im Energiebereich bekräftigt. Im Zentrum der Reform sollte eine transparente und effektive Besteuerung von klimaschädlichen CO2-Emissionen stehen...
  • CCS-Gesetz verpufft wirkungslos

    Berlin - Das CCS-Gesetz zur geologischen CO2-Speicherung ist ohne jede Wirkung geblieben. Seit Inkrafttreten 2012 sind keinerlei Speicher oder Leitungen beantragt, genehmigt und gebaut worden, heißt es im Evaluierungsbericht der Bundesregierung. Ein Hauptgrund ist, dass die Bundesländer laut Gesetz die CO2-Speicherung in ihrem Gebiet vollumfänglich ausschließen konnten...
  • 2018: Trendumkehr bei den CO2-Emissionen

    Berlin - 2018 sank der Energieverbrauch in Deutschland überraschend auf das niedrigste Niveau seit über 40 Jahren. Das angepeilte CO2-Ziel für 2020 könnte damit bereits erreicht sein. Das Bundesumweltministerin bestätigt auf energate-Nachfrage ein Ende der Stagnation bei den Emissionen...
  • WWF fordert CO2-Mindestpreis und Stilllegungen

    Berlin - Der WWF geht mit einem Vorstoß für das nationale Klimaziel 2020 in die politische Offensive. "Die sofortige Einführung eines CO2-Mindestpreisesvon 25 Euro/Tonne im Stromsektor und kombiniert mit der Stilllegung von 7.000 MW Braunkohlekraftwerken bringt eine CO2-Minderung von 77 Mio. Tonnen und schließt die Lücke beim 40-Prozentziel zu 85 Prozent", erklärte Michael Schäfer,
  • Österreich tritt beim Klimaschutz auf der Stelle

    Wien - 2005 war ein Wendejahr in der österreichischen Klimapolitik. Seitdem sinken die Treibhausgasemissionen tendenziell, wie aus dem jetzt veröffentlichten Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes hervorgeht...