Der Gebäudesektor ist mit einem Anteil von gut 35 Prozent am Endenergieverbrauch der größte "Energieverbraucher" in Deutschland. Die Einsparpotenziale sind entsprechend groß, zumal rund 75 % des Gebäudebestandes als dringend sanierungsbedüftig gelten. Die klimapolitischen Ziele sind anspruchsvoll: Bis 2050 will die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen. Auf unserer Themenseite lesen Sie aktuelle Nachrichten und Hintergründe zum Thema Energieeffizienz im Gebäude.

Aktuellste Meldung

Der Gebäudesektor ist zu einem wesentlichen Anteil für CO2-Emissionen verantwortlich.
14
Apr
2021

Klima- und Energiefonds fördert Gebäudesanierungen

Wien - Der Klima- und Energiefonds fördert nachhaltige Gebäudesanierungen mit 1,5 Mio. Euro. Die Finanzmittel für das Programm "Mustersanierung" stammen aus dem Finanztopf des Klimaschutzministeriums, teilt der Klimafonds mit...

Zum Hintergrund

  • Berlin - Der Bundestag hat das Gebäudeenergiegesetz verabschiedet. Damit fällt auch der 52-GW-Deckel für die Solarförderung...
  • Berlin - Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (GEIG) beschlossen. Damit setzt die Regierung eins zu eins einen Teil der europäischen Richtlinie zur Gebäudeeffizienz um. Während Wirtschaftsminister Altmaier in dem Gesetz einen wichtigen Schritt für den Hochlauf der E-Mobilität sind, kritisieren die Grünen den Entwurf als "gänzlich ambitionslos"...

Alle Meldungen zum Thema

  • BDI fordert mehr Sanierungsanreize

    Berlin - Der Bundesverband der Deutschen Industrie macht Vorschläge, wie im Gebäudesektor schneller CO2 eingespart werden könnte. In einem Positionspapier fordert der Industrieverband unter anderem neue Fördermaßnahmen...
  • Erstes Energiesprong-Projekt abgeschlossen

    Hameln/Berlin - Im niedersächsischen Hameln ist das erste Projekt zur seriellen Gebäudesanierung nach dem Energiesprong-Prinzip abgeschlossen...
  • GLS Bank und Vonovia schmieden Digitalallianz für die Wärmewende

    Bochum - Der Immobilienkonzern Vonovia und die GLS Bank engagieren sich gemeinsam für die Wärmewende. Mit weiteren Partnern treiben die beiden Bochumer Unternehmen die Entwicklung einer Software voran, die Effekte von Dekarbonisierungsmaßnahmen von Gebäuden kalkuliert und anzeigt. Das Besondere: als Maßgröße nutzt die Software nicht die CO2-Belastung in Tonnen, sondern die Klimawirkung in Grad Celsius...
  • Sanierungsoffensive bringt 650 Mio. Euro an Förderungen bis 2022

    Wien - Bis zum Jahr 2022 stellt die Bundesregierung insgesamt 650 Mio. Euro an Förderungen für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungssysteme und die Gebäudesanierung in Österreich zur Verfügung…
  • Bundesregierung sieht Gebäudeeffizienz auf gutem Weg

    Berlin - Die Bundesregierung will in diesem Jahr rund sechs Mrd. Euro in Maßnahmen zur Gebäudeeffizienz bereitstellen. Bis 2030 soll der Gebäudesektor förderbedingt 14 Mio. Tonnen CO2 einsparen, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beim virtuellen Gebäudetag "Building the Future" bekanntgab. Die Grünen zweifeln jedoch an der Effizienz der Maßnahmen...
  • Hamburger Quartier nutzt Wärme aus Abwasser

    Hamburg - In einem Barmbeker Neubauquartier realisiert Hamburg Energie erstmals die Nutzung von Abwasserwärme für Heizung und Warmwasser...
  • Abs wechselt von Eon Metering zum Berater Fichtner

    München - Der ehemalige Eon-Metering-Geschäftsführer Paul-Vincent Abs wechselt zum Beratungshaus Fichtner Management Consulting. In München soll der Manager einen neuen Beratungsstandort aufbauen und leiten...
  • Studie: Gebäudefassaden haben enormes PV-Potenzial

    Dresden - Gebäudefassaden in Deutschland bieten enormes Potenzial für Photovoltaikanlagen. In der Theorie entspricht die Fläche etwa der Hälfte von Mecklenburg-Vorpommern, allerdings gibt es einige Faktoren, die diesen Wert deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Potenzialstudie, die das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung gemeinsam mit dem Fraunhofer ISE durchgeführt hat...
  • "Die Aufteilung der CO2-Kosten sollte sich an der Gebäudesubstanz orientieren"

    Berlin - Die Deutsche Energieagentur (Dena) wirbt für angemessene Kostenverteilung zwischen Mietern und Vermietern und will hierfür die Effizienzklasse der Immobilien heranziehen. Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der Dena, erklärte im Gespräch mit energate die Idee dahinter...