Die beiden größten deutschen Energiekonzerne RWE und Eon haben sich auf ein weitreichendes Tauschgeschäft verständigt, das die Struktur des Energiemarktes nachhaltig verändern wird. Eon soll die RWE-Konzerntochter Innogy übernehmen und die Geschäftsbereiche Netze und Vertrieb weiterführen. RWE erhält im Gegenzug eine Beteiligung am Eon-Konzern sowie das Geschäft mit erneuerbaren Energien von Eon und Innogy. Alle Nachrichten über die geplante Transaktion lesen Sie hier.

  • Innogy-Deal soll Teyssens letzter großer Wurf werden

    Essen - Der Innogy-Deal soll die letzte große Herausforderung in der Karriere von Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen als Entscheider in der Energiebranche werden. Sowohl im Umgang mit der Innogy-Führung als auch mit Uniper-Chef Klaus Schäfer räumt Teyssen Fehler ein...
  • Finanzierung von Innogy-Übernahme in trockenen Tüchern

    Düsseldorf - Ein Bankenkonsortium wird Eon die benötigten fünf Milliarden Euro für die Übernahme von Innogy leihen. Die Kreditlinie setzt sich aus einer Brückenfinanzierung in Höhe von drei Milliarden Euro und einem Darlehen mit einer fünfjährigen Laufzeit über zwei Milliarden Euro zusammen, teilte Eon mit...
  • Dudenhausen: "Die Energiewirtschaft bekommt ein neues Gesicht"

    Essen - Die Übernahme von Innogy durch den Eon-Konzern wirbelt den hiesigen Energiemarkt durcheinander. Dabei markiert der Deal erst den Anfang eines massiven Veränderungsprozesses der Branche, wie Roman Dudenhausen, Vorstand der Unternehmensberatung Conenergy, im Gastkommentar erklärt...
  • Schmitz fürchtet keine "Deal-Breaker"

    Essen - Der Vorstandsvorsitzende der RWE AG, Rolf Martin Schmitz, kann sich ein Scheitern der geplanten Transaktion mit dem Eon-Konzern nicht vorstellen. "Wir sind überzeugt, dass es keine wesentlichen Risiken gibt, die dem Abschluss der Transaktion entgegenstehen"
  • Schmitz muss Eon-Deal verteidigen

    Essen - Der Vorstand des Energiekonzerns RWE hat im Zuge der Hauptversammlung die den geplanten Deal mit Eon gegen die Kritik von Aktionären verteidigt. Die geplante Transaktion biete "die beste Zukunftsperspektive für RWE insgesamt", sagte der Vorstandsvorsitzende Rolf Martin Schmitz...
  • Bund: Deal von RWE und Eon kein Problem für Anbietervielfalt

    Berlin - Die Bundesregierung sieht im Innogy-Deal zwischen RWE und Eon keine Gefahr für Konkurrenz und Anbietervielfalt am deutschen Strommarkt. Die Neuordnung der beiden größten Konzerne soll zudem weder die Arbeit der geplanten Kohlekommission beeinträchtigen noch die Fienanzierung des Atomausstiegs gefährden…
  • Dortmund dementiert Verkauf von RWE-Aktien

    Dortmund - Die Stadt Dortmund sieht sich zu einem Bekenntnis zu ihrer Beteiligung am RWE-Konzern veranlasst. Entgegen anders lautender Medienberichte habe man keine RWE-Aktien verkauft und beabsichtigt auch definitiv nicht, dies zu tun...
  • Busch: Große Eon bringt Unbundling in Gefahr

    Berlin - Die Übernahme des Vertriebs- und Netzgeschäfts von Innogy durch Eon könnte "drastische Folgen für den Wettbewerb haben". Davor warnte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft, Robert Busch, im Gespräch mit energate...
  • Vorstand sieht Innogy "nicht auf der Verliererseite"

    Essen - Der Vorstand des Innogy-Konzerns hat gegenüber seinen Mitarbeitern mit Blick auf die drohende Zerschlagung Zuversicht verbrreitet. "Wir sind nicht auf der Verliererseite", heißt es in einem Schreiben des Managements an die Belegschaft...
  • "Startschuss für die nächste große Konsolidierung"

    Essen - Roman Dudenhausen, Vorstand der Essener Conenergy AG, wirft im Kommentar einen Blick auf die Chancen, aber auch auf die möglichen Risiken der geplanten Aufteilung von Innogy durch RWE und Eon...