Unter dem Eindruck der Nuklearkatastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung 2011 den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis spätestens 2022 beschlossen. Neben dem Umbau des Energiesystems ist die sichere Entsorgung und Endlagerung der radioaktiven Abfälle eine zentrale Aufgabe für die kommenden Jahre. Auch in anderen Ländern wird über die Zukunft der Atomkraft diskutiert. So sank der Anteil der Kernenergie am weltweiten Strommix in den vergangenen 20 Jahren von 18 auf zehn Prozent. Auf unserer Themenseite halten wir Sie zur aktuellen Entwicklung auf dem Laufenden.

Aktuellste Meldung

Die EU-Kommission hat die Taxonomieverordnung vorgelegt.
21
Apr
2021

EU-Kommission veröffentlicht EU-Klimataxonomie

Brüssel - Die EU-Kommission hat die delegierte EU-Taxonomieverordnung vorgestellt. Die Sektoren Atomenergie und Erdgas sind, wie erwartet, darin nicht enthalten, dafür aber die Elektrizitätsversorgung. Aus einer Reihe von EU-Staaten kommt Kritik....

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    Prag - Die tschechische Regierung hat den russischen Konzern Rosatom von der Ausschreibung für den Reaktorneubau in Dukovany ausgeschlossen. Das Unternehmen darf sich nicht an einer Sicherheitsprüfung beteiligen, wie das Kabinett in Prag mitteilte...
  • Kernkraftwerk Grohnde wieder am Netz

    Emmerthal - Das Kernkraftwerk Grohnde ist nach einer Revision wieder ans Netz gegangen. Die Revision sei die letzte vor der Einstellung des Leistungsbetriebs, teilte der Betreiber Preussen Elektra mit...
  • Global 2000 warnt vor Atomenergie als Teil des Green Deal

    Wien - Die Umweltschutzorganisation Global 2000 befürchtet, dass Atomenergie im Rahmen der EU-Taxonomie-Verordnung Teil des europäischen Green Deal werden könnte…
  • Gewessler wirbt beim BETD für ein Ende der Atomkraft

    Wien/Berlin - Österreichs Energieministerin Leonore Gewessler hat auf der internationalen Energiewendekonferenz "Berlin Energy Transition Dialogue" für den Ausstieg aus der Atomkraft geworben. An der Veranstaltung am 16. März nahmen auf Einladung Deutschlands etwa 50 internationale Regierungsvertreter teil...
  • Schulze präsentiert Plan zur Vollendung des Atomausstiegs

    Berlin - Zum zehnten Jahrestag des Reaktorunglücks in Fukushima hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) einen Zwölf-Punkte-Plan zur Vollendung des deutschen Atomausstiegs vorgelegt. Im Blick hat sie die Uran-Anlagen in Gronau und Lingen...
  • Von günstigen Deals und frustrierten Investitionen - Eine Glosse

    Berlin - Die Bundesregierung feiert sich für einen Deal, der die Geschichte der Atomenergie in Deutschland endgültig beenden soll...
  • EnBW: Kernkraftwerksrückbau innerhalb einer Generation

    Karlsruhe - Die EnBW sieht sich beim Rückbau der Kernkraftwerke auf einem guten Weg. So habe das Unternehmen als erstes nach dem Kernkraftwerks-Moratorium in Folge der Reaktorkatastrophe in Fukushima mit dem Rückbau einer der betroffenen Anlagen begonnen, sagte Jörg Michels, Geschäftsführer der EnBW Kernkraft bei einer Presseveranstaltung aus Anlass des 10-jährigen Atomausstieg...
  • Umweltministerium lehnt Renaissance der Atomkraft ab

    Berlin - Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima informierten das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (Base) über den Stand der Atomkraft heute...
  • DIW: Kernkraftwerke bleiben störanfällig

    Berlin - Gut zehn Jahre nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima warnt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Studie vor Überlegungen, die Kernkraft angesichts des Klimawandels in Energiemodelle einzubeziehen...