Unter dem Eindruck der Nuklearkatastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung 2011 den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis spätestens 2022 beschlossen. Neben dem Umbau des Energiesystems ist die sichere Entsorgung und Endlagerung der radioaktiven Abfälle eine zentrale Aufgabe für die kommenden Jahre. Auch in anderen Ländern wird über die Zukunft der Atomkraft diskutiert. So sank der Anteil der Kernenergie am weltweiten Strommix in den vergangenen 20 Jahren von 18 auf zehn Prozent. Auf unserer Themenseite halten wir Sie zur aktuellen Entwicklung auf dem Laufenden.

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02
Okt
2020

Von bayrischen Lagerkollern und ergrünten Ministerien - eine Glosse

Berlin - In der Woche der deutschen Einheit scherte ein süddeutsches Bundesland bei einem alten Streitthema aus...

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Alle Meldungen zum Thema

  • "Unseriös ist, die Risiken der Atomkraft kleinzurechnen"

    Berlin - Die Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace zu den Atomkraftkosten schlägt weiter Wellen. Atomkraft bleibt auch nach 65 Jahren teuer und gefährlich, sagt Sönke Tangermann, Vorstand der Greenpeace Energy, in einer Replik zu der Kritik an den Studienergebnissen...
  • Doel und Tihange sollen in fünf Jahren vom Netz

    Brüssel - Eine erneute offizielle Laufzeitverlängerung für die belgische Kernenergie ist wohl vom Tisch. Die beiden Kernkraftwerke des Landes, Tihange und Doel, sollen nur noch bis 2025 laufen. Das berichtet der "WDR" und beruft sich dabei auf ein vertrauliches Abkommen der belgischen Regierung...
  • Atommüll: Halb Deutschland ist potenzielles Endlager

    Berlin - 90 Gebiete in Deutschland kommen für die dauerhafte Lagerung von Atommüll in Frage. Der umstrittene Salzstock Gorleben ist nicht dabei. Bayern sträubt sich derweil gegen mögliche Endlager unter eigenem Boden..
  • Block 1 von AKW Temelin kann unbefristet weiterlaufen

    Prag/Wien - Tschechien hat dem Betreiber des Atomkraftwerks Temelin eine unbefristete Genehmigung für den Weiterbetrieb von Block 1 erteilt. Die Atomaufsichtsbehörde hat keine Einwände gegen die weitere Betriebserlaubnis. In Österreich stößt diese Einschätzung auf Kritik...
  • "Kernenergie steht für mehr Nutzen als Subventionen"

    Kelkheim - Vor wenigen Tagen hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) eine Studie über die volkwirtschaftlichen Gesamtkosten der Atomkraft in Deutschland veröffentlicht. Deren Ergebnisse und Berechnungsweise kritisiert nun Björn Peters, Gründungsmitglied der Nuclear Pride Coalition und Bundesvorstandsmitglied sowie Ressortleiter Energiepolitik bei dem Deutschen Arbeitgeberverband...
  • Niederlande reaktivieren die Kernkraft

    Den Haag - Die niederländische Regierung prüft den Bau neuer Atomkraftwerke. Laut einer ersten Studie ist die Kernenergie nicht teurer als Wind und Sonne, heißt es aus Den Haag...
  • Hinkley Point: EuGH weist Klage Österreichs ab

    Wien - Der Europäische Gerichtshof hat die Klage Österreichs gegen das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgewiesen. Wien will nun auf eine Reform des Euratom-Vertrags drängen, um neue AKW in Nachbarstaaten Österreichs zu verhindern...
  • AKW Mochovce: Global 2000 kritisiert mangelnde Transparenz

    Wien - Laut Global 2000 verweigert die Betreibergesellschaft des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce die Herausgabe eines Prüfberichts der Internationalen Atomenergie-Organisation zum Kernkraftwerk…
  • Spotmarkt strebt wieder Richtung 50 Euro/MWh

    Essen - Die europaweit nach wie vor zahlreich pausierenden Atomkraftwerke und die kurzfristige Aussicht auf eine windarme Hitzeperiode halten den Strompreis am Day-Ahead-Markt hoch. Die Preiskurve für den Langfristhandel ging derweil unter dem Einfluss der Kohle- und Gaspreise in der vergangenen Woche durchweg moderat bergab…