Das 2017 verabschiedete Mieterstromgesetz ermöglicht es Vermietern, den in der eigenen Immobilie geförderten Strom an ihre Mieter weiterzuverkaufen. Der Strom aus der Solaranlage oder der KWK-Anlage muss nicht durch ein öffentliches Netz geleitet werden, sodass die üblicherweise anfallenden Netzentgelte entfallen. Mieter können so von günstigem, nachhaltigem und lokalem Strom profitieren. Kritisch diskutiert wird die Entlastung von Abgaben und Umlagen für wenige, privilegierte Haushalte sowie der Ausschluss von Gewerbegebäuden. Alle Nachrichten zu Mieterstrom lesen Sie hier.

  • Steigender Solarzubau lässt die Fördersätze sinken

    Bonn - Die Fördersätze für neu in Betrieb genommene Fotovoltaikanlagen außerhalb der Ausschreibung werden gekürzt. Sie sinken für Anlagen mit Inbetriebnahme im Zeitraum von August bis Ende Oktober um monatlich jeweils 1 Prozent, teilte die Bundesnetzagentur mit. Die aktuellen Zubaudaten für Juni weisen zudem einen Jahreshöchstwert aus...
  • Breidenbach: "Enge Kontakte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Mieterstrom"

    Frankfurt/Main - Die Mainova hat nach eigenen Angaben rund ein Viertel der solaren Mieterstromprojekte in Deutschland umgesetzt. Unternehmensvorstand Norbert Breidenbach äußerte sich im Kurzinterview mit energate zu den Erfolgsfaktoren und K.O.-Kriterien für Mieterstromprojekte.
  • Verbände fordern Reformen beim Mieterstrom

    Berlin - Das vor einem Jahr in Kraft getretene Mieterstromgesetz ist weitgehend wirkungslos geblieben. Da der Zubau an Mieterstromanlagen sehr gering ist, fordern mehrere Verbände aus dem Energie- und Immobiliensektor gesetzliche Anpassungen...
  • Stadtwerke Tübingen profitieren von Solarpflicht

    Tübingen - Die Stadtwerke Tübingen sehen die neue Solarpflicht als gutes Geschäft. Im energate-Interview erläuterte Geschäftsführer Achim Kötzle, dass sich dadurch soviel gar nicht ändern wird für das kommunale Unternehmen. Tübingen will als eine der ersten Städte Deutschlands den Bau neuer Häuser nur noch zulassen, wenn eine Solaranlagen auf dem Dach steht...
  • Solarzubau geht im Mai zurück

    Bonn - Im Mai wurden in Deutschland Fotovoltaikanlagen mit einer Kapazität von 194,3 MW als neu installiert gemeldet. Darin enthalten sind 37,4 MW Freiflächenanlagen, die anderen 156,9 MW entfallen auf Anlagen mit je weniger als 750 kW...
  • BSW verlangt Ende der "Sonnensteuer"

    Berlin - Die Solarbranche fordert ein Ende der Umlagen auf Eigen- und Mieterstrom. In Deutschland und einigen anderen EU-Staaten würden direkt genutztem Solarstrom noch immer "erhebliche finanzielle und bürokratische Hindernisse in den Weg gelegt", beklagt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW). Doch damit könnte bald Schluss sein...
  • Mieterstromgesetz bislang kaum wirksam

    Berlin - Der Solarverband BSW und der Immobilienverband GDW ziehen nach einem Jahr Mieterstromgesetz eine ernüchternde Bilanz. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Juli 2017 hätten nur etwas mehr als 100 Mieterstromprojekte mit zusammen rund drei MW Solarstromleistung eine Förderung beantragt. Hauptgrund sind demnach steuerrechtliche Implikationen...
  • Stadtwerke Karlsruhe: Kampf um Kunden trägt Früchte

    Karlsruhe - Der starke Wettbewerb an den Energiemärkten bescherte den Stadtwerken Karlsruhe 2017 weniger Gewinn als im Vorjahr. Dank intensiver Kundenakquise steigerte der Versorger allerdings den Stromvertrieb deutlich. Bei der Erschließung neuer Geschäftsmodelle rückt unter anderem die Wohnungswirtschaft stärker in den Fokus des Versorgers...
  • Finanzaufsicht schränkt Handel ein

    Berlin - Die Finanzaufsicht Bafin greift seit Inkrafttreten der EU-Richtlinie MiFID II zu Jahresbeginn regulierend in den Energiehandel ein. "Wir haben mittlerweile eine ganze Reihe von Energiekontrakten, wo die Liquidität so hoch ist, dass wir ein Limit gesetzt haben", sagte Referatsleiter Christian Sigmundt beim Forum für Zukunftsenergien in Berlin...
  • Wohnungsgesellschaft treibt Mieterstrom voran

    Troisdorf - Mieterstrom ist in Nordrhein-Westfalen allmählich auf dem Vormarsch. Das bislang größte, mit Landesmitteln geförderte Projekt dieser Art betreibt die Wohnungsgesellschaft Scholzen Immobilien in Troisdorf. Ein weiteres in Düsseldorf soll folgen…