Das 2017 verabschiedete Mieterstromgesetz ermöglicht es Vermietern, den in der eigenen Immobilie geförderten Strom an ihre Mieter weiterzuverkaufen. Der Strom aus der Solaranlage oder der KWK-Anlage muss nicht durch ein öffentliches Netz geleitet werden, sodass die üblicherweise anfallenden Netzentgelte entfallen. Mieter können so von günstigem, nachhaltigem und lokalem Strom profitieren. Kritisch diskutiert wird die Entlastung von Abgaben und Umlagen für wenige, privilegierte Haushalte sowie der Ausschluss von Gewerbegebäuden. Alle Nachrichten zu Mieterstrom lesen Sie hier.

  • Verbände kritisieren Energiesammelgesetz

    Berlin - Im Vorfeld der Anhörung des Bundestages zum Entwurf des Energiesammelgesetzes (ESG) haben sich Verbände aus den Bereichen Energie, Immobilen und Umweltschutz kritisch geäußert. Die Bundesregierung verpasse es, die zwingenden Reformen für die Flexibilisierung und Fortentwicklung des Energiesektors anzugehen...
  • Stadtwerke Bayreuth mit erstem Mieterstromprojekt

    Bayreuth - Die Stadtwerke Bayreuth haben zusammen mit der Gewog, der Wohnungsbau- und Wohnungsfürsorgegesellschaft der Stadt Bayreuth ein Mieterstromprojekt umgesetzt...
  • EEG-Vergütung: Massive Einbußen für Mieterstrom

    Berlin - Die vom Bundeswirtschaftsministerium mit dem Sammelgesetz vorgesehenen Kürzungen bei der Solarenergie führen zu drastischen Einbußen bei großen Mieterstromanlagen. Nach der Redaktion vorliegenden Berechnungen sinkt die Förderung für Projekte über 40 kW um rund 50 Prozent. Verbände und Unternehmen schlagen Alarm...
  • ZIA: Politik gefährdet Gebäudesanierung

    Berlin - Der Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft ZIA sieht die angedachten Reformen zur Mietpreisbremse kritisch. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung drohe die energetische Gebäudesanierung zu gefährden. Unterstützung signalisiert der Verband hingegen zu Änderungen am Mieterstromgesetz. Beides behandelt der Bundesrat in seiner Sitzung am 19. Oktober...
  • Verbände fordern Reformen beim Mieterstrom

    Berlin - Das vor einem Jahr in Kraft getretene Mieterstromgesetz ist weitgehend wirkungslos geblieben. Da der Zubau an Mieterstromanlagen sehr gering ist, fordern mehrere Verbände aus dem Energie- und Immobiliensektor gesetzliche Anpassungen...
  • Mieterstromgesetz bislang kaum wirksam

    Berlin - Der Solarverband BSW und der Immobilienverband GDW ziehen nach einem Jahr Mieterstromgesetz eine ernüchternde Bilanz. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Juli 2017 hätten nur etwas mehr als 100 Mieterstromprojekte mit zusammen rund drei MW Solarstromleistung eine Förderung beantragt. Hauptgrund sind demnach steuerrechtliche Implikationen...
  • Prosumergy: "Unsere Software ermöglicht gebäudescharfe Tarifierung"

    Kassel - Das Start-up Prosumergy aus Kassel projektiert und betreibt Mieterstrom-Projekte für Versorger und Wohnungsgesellschaften. Im Interview stellen die Gründer Lena Cielejewski, Daniel Netter und Christopher Neumann das Geschäftsmodell vor und beziehen Stellung zum Mieterstromgesetz...
  • Netzbetreiber kritisieren Mieterstromgesetz

    Berlin - Die in den Verbänden VKU und BDEW organisierten Verteilnetzbetreiber kritisieren den Beschluss des neuen Mieterstromgesetzes durch den Bundestag. Sie fürchten um die Finanzierung ihrer Netze, da Bezieher von Mieterstrom laut Gesetz dafür kein Netzentgelt bezahlen müssen. Andere Verbände melden sich ebenfalls kritisch zu Wort...
  • Mieterstromgesetz lässt Potenzial liegen

    Berlin - Mieterstrom könnte ein deutlich höheres Potenzial entfalten als der Entwurf des Mieterstromgesetzes ermöglicht. Das zeigt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion. "Mit diesem Gesetz wird die schwarz-rote Bundesregierung das Potenzial für Solarstrom auf Dächern von Millionen Mietshäusern nicht annähernd ausschöpfen", kommentiere Julia Verlinden, energiepolitische Sprecherin der Grünen...
  • Mieterstromgesetz ist "homöopathische" Energiewende

    Berlin - Das Mieterstromgesetz wird in seiner jetzigen Form kaum Wirkung haben und ist so als Mittel für eine urbane Energiewende unzureichend. Darin waren sich die Sachverständigen bei einer öffentlichen Anhörung nahezu einig...