Power-to-Gas-Anlagen können Strom in Wasserstoff bzw. Methan umwandeln und in das Erdgasnetz einspeisen. Die Einspeisung des Stroms in die Gasinfrastruktur ermöglicht die Nutzung der Gase in verschiedenen Anwendungsbereichen sowie die erneute Umwandlung in Strom. Allerdings ist der Wirkungsgrad der Mehrfachumwandlung noch zu gering. Mittelfristig könnte Power-to-Gas aber die Speicherung von großen erneuerbaren Strommengen ermöglichen. Alle Nachrichten zu Power-to-Gas lesen Sie hier.

Alle Meldungen zum Thema

  • "Wasserstoff in Microgrids erhöht die Effizienz des Systems"

    Berlin - Inselnetze oder sogenannte Microgrids versorgen als autonome Systeme vielerorts abgelegene Regionen mit Energie. Das Berliner Start-up Enapter prüft den Einsatz von grünem Wasserstoff als Speicher für Solar- und Windenergie in einem Microgrid auf der Insel Koh Jik in Thailand...
  • Schutte: "Wir verstehen Wasserstoff als eine europäische Mission"

    Groningen - Die neue Wasserstoffstrategie der Europäischen Kommission stimmt "perfekt mit der Wasserstoffstrategie und dem Wasserstoffansatz von Gasunie überein". Das sagte René Schutte, Program Manager Hydrogen des Gasinfrastrukturunternehmens aus Groningen, im Gespräch mit energate...
  • "Wasserstoff sollte allen Sektoren zur Verfügung stehen"

    Berlin - Der Energieträger Wasserstoff sollte allen Sektoren zur Verfügung stehen, vor allem auch dem Wärmemarkt. "Aus unserer Sicht ist völlig unstrittig, dass Wasserstoff für den Wärmemarkt eine riesige Chance ist - auch wenn das in der Politik bislang nicht jeder so sieht" sagte Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender der Thüga und Präsident des DVGW im Interview mit energate...
  • "Unstrittig, dass Wasserstoff im Wärmemarkt eine riesige Chance ist."

    Berlin - Der Blick auf den Energieträger Gas hat sich durch den aktuellen Wasserstoff-Hype stark gewandelt. Wie dies auch die Arbeit des DVGW verändert, erzählen Michael Riechel, Vorstandsvorsitzender der Thüga und Präsident des DVGW, sowie Prof. Gerald Linke, DVGW-Vorstandsvorsitzender, im Interview mit energate. Der Verein unterstreicht das Potenzial für Wasserstoff im Wärmemarkt, hält allerdings wenig von der Farbendiskussion...
  • "Der Brennstoffemissionshandel ist klimapolitisch unsinnig"

    Berlin - Der klima- und energiepolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Lorenz Gösta Beutin, fordert mehr Einbindung der Kommunen beim Windkraftausbau. "Die Bundesregierung ist dabei, die Energiewende an die großen Konzerne zu verscherbeln, statt sie durch Bürgerbeteiligung demokratischer zu gestalten", sagte der Politiker im Gespräch mit energate...
  • Fernleitungsnetzbetreiber wollen europäisches Wasserstoffnetz

    Berlin - Elf Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) aus neun EU-Mitgliedsstaaten haben eine Studie mit einer Blaupause für die Entwicklung eines europäischen Ferntransportnetzes für Wasserstoff präsentiert. Bis 2030 sollen 6.000 Kilometer Hochdruckleitungen die ersten "Wasserstoff-Valleys" verbinden...
  • EU fördert Rheinschifffahrt mit Wasserstoff

    Rotterdam - Das deutsch-niederländische Wasserstoffprojekt "RH2INE" wird von der EU mit einer halben Mio. Euro gefördert. Bis zum Jahr 2024 wollen die 20 Partner des Projekts "Rhine Hydrogen Integration Network of Excellence" mindestens zehn wasserstoffbetriebene Schiffe zwischen Rotterdam und dem Rhein-Alpenkorridor verkehren lassen...
  • EnBW erwartet Covid-19-Delle im operativen Geschäft

    Stuttgart - Der Karlsruher Energiekonzern EnBW stellt sich für das laufende Jahr auf coronabedingte Einbußen im operativen Geschäft ein. Dennoch hält Vorstandschef Frank Mastiaux an den finanziellen Zielen für das Gesamtjahr fest…
  • "Alle vier bis fünf Jahre verzehnfacht sich die Leistungsklasse unserer Elektrolyseure"

    München - Die Wasserstoffstrategie der Europäischen Union soll für die nötigen Impulse auf dem Weg in die klimaneutrale Zukunft sorgen. Die Ziele sind ambitoniert, aber machbar, wenn den Worten sofort auch Taten folgen, meint Armin Schnettler, Executive Vice President New Energy Business, bei Siemens Gas and Power, im Gespräch mit energate...
  • Altmaier: "Ohne Erdgas geht die Industrie in Europa kaputt"

    Brüssel - Deutschland sieht eine Erhöhung des Klimaziels für 2030 von 40 auf 50 bis 55 Prozent und den schnellen Ausstieg aus fossiler Energie, insbesondere Erdgas, in der EU skeptisch. Das machte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bei einer Anhörung im EU-Parlament deutlich...