Bisher agieren die drei Sektoren der Energiewirtschaft, Elektrizität, Wärme und Verkehr weitgehend getrennt voneinander. Derzeit basieren der Wärme- und Verkehrsbereich hauptsächlich auf fossilen Energieträgern, während die Energiewende überwiegend im Strombereich stattfindet. Um die Energiewende zu meistern, ist allerdings eine Vernetzung der Sektoren, sprich Sektorkopplung, ratsam. Der Wärme- und Mobilitätsbereich sollte hier ebenfalls berücksichtigt werden. Alle Nachrichten zur Sektorkopplung lesen Sie hier.

Alle Meldungen zum Thema

  • Neuausrichtung von Shell soll bis zu 9.000 Arbeitsplätze kosten

    Amsterdam/Berlin - Die Transformation des britisch-niederländischen Öl- und Gaskonzerns Shell nimmt Fahrt auf. Einerseits will der Konzern global über die Streichung von bis zu 9.000 Stellen zwischen 1,7 und 2,1 Mrd. Euro an laufenden kosten sparen. Andererseits soll Shell Deutschland über den weiteren Umbau seiner Raffinerie im Rheinland im großen Stil in die Produktion von grünem Wasserstoff aus Windenergie einsteigen und seine Tankstellen mit 1.000 Schnellladern für E-Mobilität bestücken. Beides soll bis 2030 geschehen…
  • Altmaier: Europäische Rohstoffallianz stärkt Energiewende

    Brüssel/Berlin - Die EU-Kommission hat den Startschuss für die Europäische Rohstoffallianz gegeben. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) unterstrich vor allem die Bedeutung für den Erneuerbarenausbau...
  • Neue Energieagentur für NRW

    Düsseldorf - Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat die Gründung einer neuen Energie- und Klimaagentur angekündigt. "Energiewende und Klimaschutz sind uns so wichtig, dass wir diese Aufgabe näher an das Energie- und Klimaschutzministerium heranholen wollen", erklärte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in Düsseldorf.
  • "Forschungsnetzwerk Wasserstoff unterstützt Transfer von Forschung in die Praxis"

    Jülich - Am 30. September kommt erstmals das Forschungsnetzwerk Wasserstoff zusammen. energate sprach mit Dirk Bessau, Leiter des Geschäftsfelds Energie und Klima beim Projektträger Jülich, über die Ziele des Gremiums und die Anbindung an die Nationale Wasserstoffstrategie...
  • Von Twitter-Aktivisten und Novellen im grünen Gewand: Eine Glosse

    Berlin - Der Klimaschutz trägt derzeit Maske. Fridays-For-Future rief diese Woche bundesweit zu "coronakonformen" Protesten auf...
  • Niederländische Netzbetreiber investieren zu wenig

    Den Haag - Der Regulierungsbehörde ACM gehen die Netzausbaupläne der niederländischen Netzbetreiber nicht weit genug. Trotz hoher Investitionen könnten bestehende Engpässe in den Stromnetzen auch in den kommenden fünf bis zehn Jahren nicht behoben werden...
  • Nordbayern erhält Elektrolyseur für Sektorkopplung

    Wunsiedel - Der Norden Bayerns soll eine eigene "Wasserstoff-Quelle" erhalten. Die Siemens Smart Infrastructure hat angekündigt, in Wunsiedel eine Elektrolyseanlage mit 6 MW Leistung zu errichten...
  • Regelungen zu flexiblen Tarifen soll zeitnah vorliegen

    Berlin - Das Bundeswirtschaftsministerium will zeitnah eine Regelung zur intelligenten Verbrauchssteuerung von Elektroautos oder Stromheizungen vorlegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung an die FDP-Bundestagsfraktion vor, die energate vorab vorliegt...
  • "Klimaschutz-Milliarde" kann fließen

    Wien - Der Nationalrat hat den Weg für das "größte Klimaschutzpaket der Geschichte" (Grüne) frei gemacht. Damit können nun insgesamt eine Mrd. Euro in die Energiewende im Gebäudesektor fließen...
  • "Netzregulierung - Turbo oder Stolperstein für die Energiewende?"

    München - Im kommenden Jahr steht die Festlegung der Eigenkapitalzinssätze für Netzbetreiber durch die Bundesnetzagentur an. Den Netzbetreibern droht ein weiteres Drehen an der Kostenschraube. Höchste Zeit, der Politik die Brisanz klar zu machen, schreibt Christof Schulte, Mitglied des Vorstands der Thüga AG, in seinem Gastkommentar...