Titelbild für Sektorkopplung - Alle Nachrichten zum Thema

Bisher agieren die drei Sektoren der Energiewirtschaft, Elektrizität, Wärme und Verkehr weitgehend getrennt voneinander. Derzeit basieren der Wärme- und Verkehrsbereich hauptsächlich auf fossilen Energieträgern, während die Energiewende überwiegend im Strombereich stattfindet. Um die Energiewende zu meistern, ist allerdings eine Vernetzung der Sektoren, sprich Sektorkopplung, ratsam. Der Wärme- und Mobilitätsbereich sollte hier ebenfalls berücksichtigt werden. Alle Nachrichten zur Sektorkopplung lesen Sie hier.

  • Vogel: "Strategisches Bieterverhalten ist kein Show-Stopper"

    Berlin - Die Deutsche Energieagentur hat kürzlich in einem neuen Positionspapier die Einführung neuer Flexibilitätsmärkte empfohlen, gleichzeitig aber auch vor strategischem Bieterverhalten ("Gaming") gewarnt. Wolfram Vogel, Director of Public & Regulatory Affairs der Europäischen Strombörse Epex Spot bewertet in einem Gastkommmentar die Risiken von Gaming für Flexibilitätsmärkte...
  • Union will EEG-Entschädigungen reformieren

    Berlin - Auf Erneuerbaren-Anlagen soll nach dem Willen der CDU/CSU künftig mehr Druck ausgeübt werden, synthetische Gase zu produzieren, anstatt auf Entschädigungen aus dem Einspeisemanagement zu vertrauen. Im jetzigen EEG gebe es wenig Anreize für die Herstellung grüner Gase, weil Anlagenbetreiber bei einer Abregelung die gleiche Vergütung erhielten...
  • CO2-Ziel benötigt noch mehr Erneuerbare, Power-to-Gas und CCS

    Arnheim - Bis zum Ende des Jahrhunderts wird sich die Welt voraussichtlich um 2,4 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit erwärmen. Das geht aus dem jährlich erscheinenden "Energy Transition Outlook Forecast" der norwegischen Beratungsgesellschaft DNV GL hervor. Um die Erwärmung doch noch auf unter zwei Grad zu begrenzen, seien massive Maßnahmen notwendig, etwa eine Verzehnfachung der Solarleistung sowie ein Ausbau von Power-to-Gas und die vermehrte Nutzung der Kohlenstoffabschneidung...
  • Homann: Nicht zu früh über Netzausbau informieren

    München - Bürokratische Hürden und engagierte Bürgerinitiativen bremsen den Ausbau der Stromnetze und die Energiewende maßgeblich. So lautete der Tenor einer Diskussionsrunde anlässlich des 14. "Deutschen Energiekongresses" in München...
  • Image der E-Mobilität in Deutschland schlechter als anderswo

    München - Unter Verbrauchern in Deutschland ist die Skepsis gegenüber Elektroautos größer als in anderen Ländern. Das geht aus dem "Automobilbarometer 2019" des Finanzdienstleisters Cortal Consors hervor...
  • Wolff: "Energiewende ist kein Stuttgart 21"

    München - Energiewendeprojekte haben derzeit große Akzeptanzprobleme. Trotzdem die Energieversorger viel mehr als früher auf Bürgerbeteiligung und Information setzen, hat sich die Lage nicht verbessert. Stattdessen hat sich die Dauer von Genehmigungsverfahren für Projekte wie Windkraftanlagen oder Netzausbau noch verlängert...
  • Weltenergierat: Zwei-Grad-Ziel in weiter Ferne

    Abu Dhabi - Die Welt ist beim Klimaschutz auf keinem guten Weg. Trotz des Bekenntnisses der Vereinten Nationen, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen, ist die Weltgemeinschaft davon aktuell weit entfernt. Das zeigen Szenarien, die der Weltenergierat (WEC) beim "World Energy Congress" in Abu Dhabi vorgestellt hat...
  • Bündnis stellt Forderungen für Mieterstromreform

    Berlin – Ein Bündnis aus Unternehmen und Verbänden fordert umfassende Änderungen am Mieterstromgesetz. Dies drohe sonst zu einem Rohrkrepierer der Energiewende zu werden, heißt es in einem gemeinsamen Papier, das der Redaktion vorab vorlag...
  • BDEW: Stromnetze auf den E-Mobilitätsausbau gut vorbereitet

    Berlin - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht die "Energiewirtschaft auf den E-Mobilitätsausbau gut vorbereitet." Dies erklärte Christian Meyer-Hammerström, BDEW-Vizepräsident und Geschäftsführer der Stadtwerke Osterholz, zum Auftakt des BDEW-Aktionstages Elektromobilität...
  • Langhoff: "Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Schritt in eine CO2-ärmere Zukunft"

    Bochum - Für BP ist das Thema grüner Wasserstoff ein wichtiger Schritt in eine CO2-ärmere Zukunft. So haben die Ingenieure des Mineralölkonzerns zum Beispiel in der Raffinerie Lingen gezeigt, dass der aus erneuerbarem Strom gewonnene Wasserstoff Kraftstoffe grüner machen kann. Über die Potenziale einer Wasserstoffwirtschaft in Deutschland, die Zukunft der Mobilität und eine CO2-Bepreisung sprach energate mit Wolfgang Langhoff, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE...