Wasserstoff ist eines der Trendthemen des Jahres. Aus Sicht vieler Experten ist Wasserstoff der Schlüssel für eine intelligente Vernetzung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr sowie zentrales Element einer wirksamen Klimaschutzstrategie. Deutschland soll zu einer weltweit führenden Wasserstoffnation werden. Dazu hat die Bundesregierung des Nationalen Wasserstoffrat ernannt – dieser soll Lösungen finden, wie Wasserstoff zur Dekarbonisierung des Mobilitätssektors, des Industriesektors, des Wärmesektors und der Energiewirtschaft beitragen kann. Auch die EU-Kommission hat hohe Ziele: So soll bis 2050 in Europa eine vollständig grüne Wasserstoffinfrastruktur entstehen. Unsere Themenseite gibt einen laufend aktualisierten Überblick über die Entwicklungen auf dem Weg in die "Wasserstoffwelt".

Aktuellste Meldung

23
Sep
2020

Trianel plant Wasserstoffanlage in Hamm

Hamm/Aachen - Die Stadtwerkekooperation Trianel plant den Aufbau einer Infrastruktur für grünen Wasserstoff im nördlichen Ruhrgebiet. Als potenzielle Abnehmer nennt das Unternehmen den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), kommunale Fahrzeugflotten und die Industrie...

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    Berlin - Mehr als drei Monate nach dem Start ist der letzte Platz im nationalen Wasserstoffrat besetzt. Die Bundesregierung berief Klaus Schäfer, Vorstandsvorsitzender des Chemiekonzerns Covestro, in das Gremium...
  • Airbus will mit Wasserstoff fliegen

    Toulouse - Der Flugzeugbauer Airbus hat drei Studien für Passierflugzeuge mit Wasserstoffantrieb vorgestellt. Diese könnten nach Aussagen des Unternehmens in 15 Jahren startklar sein. Nötig sind allerdings Milliardeninvestitionen...
  • 9.000 TWh globale Wasserstoffnachfrage 2050 möglich

    Berlin - Im Jahr 2050 könnte die globale Nachfrage nach Wasserstoff bis zu 9.000 TWh betragen. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsgesellschaft Ludwig Bölkow Systemtechnik (LBST) bei einer Auswertung der nationalen Wasserstoffstrategien...
  • "Optimierung der Fahrweisen ist der Schlüssel"

    Leipzig - Der VNG-Gruppe geht es wirtschaftlich derzeit gut, das Ergebnis für 2019 lag über den Erwartungen. Auch wenn der Fernleitungsnetzbetreiber Ontras weiter den größten Ergebnisbeitrag liefert, tragen vor allem das Speichergeschäft und auch der Geschäftsbereich Handel & Vertrieb deutlich zum Ergebnis bei. Im Interview mit energate hat sprechen die beiden Geschäftsführer, Kerstin Schultheiß und Konstantin Herzog von Oldenburg, über die Entwicklung des Unternehmens und seine Erfolgsfaktoren.
  • Siemens, Nowega und Gascade votieren für Wasserstoff

    Berlin - In einem gemeinsamen Whitepaper liefern der Technologiekonzern Siemens Energy sowie die Fernleitungsnetzbetreiber Gascade und Nowega Argumente für die Umstellung auf Wasserstoff. Die bestehenden Leitungsnetze ließen sich mit einem Investitionsaufwand von schätzungsweise 10 bis 15 Prozent eines Neubaus schrittweise auf Wasserstoffbetrieb umstellen.
  • Stadtwerke Esslingen setzen auf Wasserstoff

    Esslingen - Der veränderte Arbeitsalltag durch die Coronapandemie dürfte noch eine Weile so weiter gehen und auch dauerhaft nachwirken. Davon geht der Geschäftsführer der Stadtwerke Esslingen, Jörg Zou, aus, wie er im Interview mit energate erklärte. Trotz der aktuellen Situation treibt das Unternehmen Zukunftsprojekte voran und setzt dabei unter anderem auf Wasserstoff...
  • "Stadtwerke sollten sich Geschäftsmodellen mit Wasserstoff öffnen"

    Esslingen - Eine komplett CO2-neutrale Energieversorgung mit grünem Wasserstoff planen die Stadtwerke Esslingen gemeinsamen mit Partnern in einem neuen Ausbaugebiet. Über das Vorhaben spricht Geschäftsführer Jörg Zou im Interview im Rahmen der energate-Sommerserie. Darin berichtet er auch, wie die Coronapandemie die Arbeit im Unternehmen verändert hat...
  • Wasserstoff-LKW für mobile Stromversorgung

    Köln - Das neue Brennstoffzellen-Nutzfahrzeug aus dem Hause Toyota soll mobilen Strom für 72 Stunden liefern...
  • Hamburg plant integrierte Netzplanung für Wasserstoff

    Hamburg - Die Versorger Wärme Hamburg und Gasnetz Hamburg wollen künftig mit ihren Kollegen von Stromnetz Hamburg noch enger zusammenarbeiten. Nach "intensivem Austausch mit dem Förderträger" versuchen die drei städtischen Netzgesellschaften dazu Fördergelder im Rahmen des Norddeutschen Reallabors abzurufen...